Report als Wirtschaftsthriller: So kollabierte Lehman Brothers
Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 gilt als Startschuss für den schwarzen Herbst an den Weltbörsen, der das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollaps brachte. Jetzt seziert ein 2.200 Seiten starker Report eines gerichtsbeauftragten Experten den Niedergang des Finanzhauses – und liefert explosive Enthüllungen, die eine gigantische Klagslawine durch geprellte Investoren lostreten könnten. Demnach hatten CEO Dick Fuld und Top-Manager vor der Pleite 50 Milliarden Dollar an Außenständen aus den Bilanzen verschwinden lassen. Der Buchhaltungstrick hieß intern “Repo 105″. Aufgedeckt wird auch die Rolle von Händlern rivalisierender Banken, die Lehman durch massive Leerverkäufe seiner Aktien innerhalb von Tagen in die Knie zwangen. Insgesamt lese sich der Report wie ein Krimi, so US-Wirtschaftsexperten.

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