Day 44 des “Deepwater”-Alptraumes – und er begann gleich mit dem nächsten Rückschlag: Beim Versuch, das Steigrohr gleich über dem kaputten Blowout Preventer (BOP) abzutrennen, blieb die Säge stecken. Erst Stunden später bekamen BP-Ingenieure sie frei – und setzten das Durchtrennen des Rohres fort. Doch es kommen immer neue Hiobsbotschaften: Top-Wissenschaftler Michio Koku (63) warnte, dass selbst die Fertigstellung zweier Entlastungsbohrlöcher im August noch kein Ende der Katastrophe bringen könnte. Geplant war, dann das Leck an der Quelle permanent mit Beton zu stopfen. Doch die Stelle zu finden, bedürfe mehrerer Versuche, so Koku: “Das kann Wochen, Monate, gar Jahre dauern”. Der Golf wäre dann eine “Todeszone”.
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Gründer des Amerika-Report ist Herbert Bauernebel, US-Korrespondent in New York seit elf Jahren.
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