# Ölpest-Update: Mehrheit der US-Bürger findet Obamas Krisenmanagement des Öldesasters schlimmer als selbst Bushs Totalversagen nach Katrina – Aufräumung wird Jahre dauern! 69 Prozent (!) der US-Bürger erachten Obamas Reaktion als unangemessen, 62 Prozent gaben damals Bush schlechte Noten, so eine ABC-Umfrage. Durch die immer offensichtlichere Hilflosigkeit gerät die ganze Obama-Präsidentschaft ins Trudeln: Lokal-Politiker fordern immer vehementer, dass die Regierung von BP zumindest die Aufräumungsarbeiten an der Küste übernimmt. Denn das Drama eskaliert stündlich: Reporter flogen auf Coast-Guard-Helikoptern stundenlang über ölverseuchte Küstenstriche – ohne jegliche Schutzbarrieren. Kein einziger Arbeiter war in Sicht. In Florida klauben Urlauber die giftigen Ölbroken selbst auf. Neue Horrorbilder kommen vom Tiersterben: Auf einem ist eine Meeresschildkröte komplett bedeckt mit Öl zu sehen.
Dazu das Drama am Seeboden: Trotz der BP-Propaganda, dass der “Großteil” des Öls abgesaugt wird, ist am Webvideo weiter der “Ölvulkan”, so US-Medien, zu sehen. BP will eine verbesserte Absaugeglocke installieren – allerdings erst im nächsten Monat.
Unter der Bevölkerung, die weitgehend das Vertrauen in Obama und BP verloren hat, wachsen die Sorgen über mögliche Gesundheitsfolgen: 70 Menschen meldeten sich entlang der Golfküste bereits in Spitälern mit Gesundheitsbeschwerden. Coast-Guard-Chef Allen gab dazu neue, düstere Prognosen ab: Die Aufräumungsarbeiten am Golf würden noch “Jahre dauern”.
+ Neuer Unfall: Drei Tote, 10 Verletzte bei Gasquellen-Explosion in Texas.
+ Rückschlag für Obama auch in Afghanistan: Sieben GIs sterben in blutigsten Tag seit Monaten.

# Bebenangst in Kalifornien: Ein “Schwarm” an Erdstößen erschütterte den Großraum L.A.. Ist es der Vorbote zum “Big One”?

# Horror: Mexiko-Polizei findet 55 Leichen in einem Minenschacht.

# US-Soldat nach Zuspielen des US-Irak-Massaker-Videos an die Website “Wikileaks” verhaftet: Der 22-Jährige Armee-Geheimdienstler wurde festgenommen, nach dem er in Hacker-Zirkel prahlte, das Geheimvideo weitergegeben zu haben. Ein Hacker verpfiff ihn schließlich.

# “Selbstmord”-Zulieferfirma in China erhöht die Gehälter: Die chinesischer Firma “Foxconn”, die für Hightech-Firmen wie Apple Produkte fertigt, geriet nach einer Serie von Selbstmorden und Enthüllungen über sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse ins internationale Rampenlicht. Nun wurde eine 35-prozentige Gehaltserhöhung angeboten – was Schockwellen in der globalen Zulieferer-Industrie verursachte. Preise für Unterhaltungselektronik dürften dadurch steigen, so die NYT. China könnte dazu bei steigenden Lohnkosten seine Vormachtstellung als Welt-Fabrik einbüßen.

# Bullock-Comeback geht weiter: Nach den Gala-Einlagen des Wochenendes plant “America´s Sweatheart” jetzt neuen Film mit Ryan Reynolds.

# Sheen-Drama: Anhörung zur Bestätigung des Strafausmaßes auf 12. Juli verschoben! Der Deal mit dem Staatsanwälten ist geplatzt. Am Spiel steht die Abmachung, dass der Hollywood-Raufbold nach der Attacke auf seine Frau letzte Weihnachten relativ glimpflich davonkommen wäre. Tagsüber hätte er 30 Tage lang als Schauspiellehrer in einem lokalen Theater unterrichten, so TMZ, und die Nächte in einem recht komfortablen Luxus-Knast im Skiort Aspen verbringen können.

# Woods neue Junggesellen-“Bude”: Die neue Villa des Sex-Golfers steht vor der Fertigstellung, 40 Millionen Dollar hatte er allein für das Grundstück in der Reichen-Enklave “Jupiter Island” bezahlt, ließ darauf ultramoderne Gebäudekomplexe errichten.

# Baby-Freuden: Mariah Careys erwartetes Baby ist ein Mädchen, so jüngste Reports.