US-Waffendebatte nach Tucson-Massaker voll entbrannt
Das White House stellt sich hinter Überlegungen für eine Verschärfung der Waffengesetzte: Nach dem Tucson-Massaker prüfe Obama, so Sprecher Gibbs, nun Initiativen zur Einschränkung des Gebrauchs von Schusswaffen. Vor konkreten Ankündigungen sollen die Vorschläge aber noch geprüft werden. Im Gespräch waren in den letzten Tagen ein Verbot von “Angriffswaffen”, extragroßer Magazine (wie die 30 Schuss bei der Tat-”Glock”) oder Erschwerungen beim Waffenkauf für geistig Behinderte.
Bereits wollen die Top-Senatoren Chuck Schumer (D) Tom Coburn (R) in der TV-Show Meet The Press ihre Positionen abstecken.
Ins Visier gerät auch der österreichische Hersteller Glock. Die Tatwaffe “Glock 19″ war mit einem übergroßen Magazin für 30 Kaliber-9mm-Kugeln ausgestattet, deshalb konnte Killer Loughner 20 Opfer in kürzester Zeit töten oder verletzen. New Yorker Lokalpolitiker fordern jetzt ein Boykott der Glock-Pistolen durch das Polizeidepartment NYPD, sollte Glock nicht den Verkauf der übergroßen Magazine einstellen. Die NY Post argumentiert in einem Editorial, dass andere Hersteller Glocks Vorbild folgen würden.
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Gründer des Amerika-Report ist Herbert Bauernebel, US-Korrespondent in New York seit elf Jahren.
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