Immer mehr Rätsel um Whitney Houstons Tod: Wie starb Soul-Diva wirklich?
Die Details um den Tod der Soul-Diva Whitney Houston werden stündlich verwirrender: TMZ, bisher vorpreschend bei der Berichterstattung mit immer neuen, sich teils grob widersprechenden Sensationsdetails über das Todesdrama, liefert fast eine journalistischen Amoklauf: Laut Polizeiquellen wurden, so eine aktueller Report, in Houstons Suite Nr. 434 zwar Pillendosen gefunden, aber keine großen Mengen an Arzneimitteln.
Entdeckt wurden angeblich ein “Ibuprofen”-Schmerzmittel, das Anti-Depressiva “Xanax”, das Mittel “Midol” (für Regelkrämpfe) und das Antibiotika “Amoxicillin” zur Behandlung bakterieller Infektionen. Es wäre verschrieben worden, da Houston unter Halsschmerzen litt. Zuletzt wurde aber auch von weiteren Beruhigungsmitteln wie “Valium” oder “Lorazepam” berichtet (Medikamente die auch beim Tod von Michael Jackson eine Rolle spielten).
Klar bisher nur: Houston wurde mit dem Kopf unter dem Wasser entdeckt, die Beine ragten aus der Wanne. Doch: War sie ertrunken? Oder bereits tot, bevor sie unter die Wasseroberfläche glitt? Laut TMZ, die Sonntag noch die Ertrinken-Variante forcierten, wären bei der Autopsie nur geringe Mengen von Wasser in der Lunge entdeckt worden – was gegen die Theorie des Ertrinkend spricht. Familienmitglieder wären von den Obduktionsmedizinern dementsprechend informiert worden. Die Gerichtsmedizin bestreitet das: Ertrinken wäre demnach weiter ein mögliches Szenario.
Einige “Insider” wollen nun auch nicht mehr ausschließen, dass die Sängerin aufgrund einer schlechten Reaktion auf das wüste Pillen-Einwerfen gar einen Herzinfarkt erlitten haben könnte.
Verwirrung herrscht auch, wer Houston im Bad entdeckte: Laut jüngsten Reports war es nicht die Friseuse, sondern ihre Tante Mary Jones. Sie hätte,so TMZ, Whitneys Kleid für den Abend auf dem Bett ausgebreitet (geplant war ihr Auftritt bei der Party ihres Mentors Clive Davis im gleichen Hotel). Jones kam nach einer halben Stunde wieder. Dann ging sie ins Bad, sah die regungslose Houston, zerrte sie aus der Wanne und begann sofort mit der Wiederbelebung. Doch sie war offenbar längst tot. Endgültige Klarheit über die Todesursache dürfte die toxikologische Untersuchung bringen, doch die gibt es frühestens in vier Wochen.
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Gründer des Amerika-Report ist Herbert Bauernebel, US-Korrespondent in New York seit elf Jahren.
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