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Stories 2010-09

# 1. September: Geiseldrama in D.C.

Bizarres Geiseldrama im Hauptquartier des US-TV-Kanals „Discovery Channel“ nahe der US-Hauptstadt Washington D.C.: Ein bewaffneter Mann stürmte um 13 Uhr Ortszeit die Lobby des Gebäudes, nahm zumindest eine Geisel. Schüsse fielen. Der Amokläufer soll sich Sprengstoff an den Körper gebunden haben, so die Behörden. Das Gebäude wurde sofort evakuiert, darunter eine Kinder-Krippe. Polizei-Scharfschützen gingen in Stellung. Der Täter wurde als James J. Lee identifiziert, der bereits früher mit bizarren Protesten gegen den Sender auffiel. 2008 war er wegen Gewalttätigkeit bei einer Demo zu sechs Monaten Bewährung verurteilt worden. Der Täter hatte zuvor ein irres Manifest im Internet publiziert: „Der Planet brauche keine weiteren Menschen“, heißt es da. Vom Sender (spezialisiert auf Natur-Dokus) forderte er, vor jeder Sendung die Zuseher zu bitten, Ideen zur „Rettung des Planeten“ einzusenden. Dazu wollte er, dass weitere Geburten „parasitärer Menschenbabys“ verhindert werden.

# 1. September: US-Reporter

Washington. US-Präsident Barack Obama versprach mit einer ernsten TV-Rede aus dem Oval Office das Aufschlagen eines „neuen Kapitels“ in der US-Geschichte: Er erklärte den Irakkrieg für beendet – und kündigte den vollen Fokus auf die Job- und Wirtschaftskrise an. „Ich verkünde, dass die US-Kampfmission im Irak beendet ist“, sagte er als Oberbefehlshaber salbungsvoll. Obwohl der Afghanistankrieg eskaliert, wolle sich Obama nun hauptsächlich dem Kampf gegen die Wirtschaftskrise widmen.
Kritik an Bush. Einen Seitenhieb auf Vorgänger George Bush ließ er sich nicht nehmen: Der Krieg habe „eine Billion gekostet, die im Ausland geborgt wurde“, während strukturelle Probleme wie Industrieabwanderung, das Bildungs- oder Gesundheitswesen ignoriert wurden. Die Stärkung der US-Mittelklasse wäre fortan Obamas „zentrale Mission“. Der Hut brennt: Durch die miese Konjunktur stehen Obamas Demokraten bei den Midterm-Kongresswahlen vor dem Debakel.

# 1. September: “Gib mir eine Umarmung”

Es steht doch weit ernster im Krebsdrama um Hollywood-Star Michael Douglas (65) als bisher angenommen: Die Krebsgeschwüre hätten sich im ganzen Hals ausgebreitet, sagte Douglas beim ersten TV-Auftritt nach der Horrordiagnose in der Show von CBS-TV-Talker David Letterman. Der Krebs erreichte „Stufe Vier“, die schlimmste, gab der Star des in Kürze anlaufenden Teil II des Finanzkrimis „Wall Street“ (ab 21. Oktober im Kino) bekannt. Das Publikum raunte geschockt.
Immerhin: Seine Ärzte stellten noch keine Metastasenbildung in anderen Organen fest, die Heilungschancen stehen bei 80 Prozent. Eine Woche Chemo- und Bestrahlungs-Therapie hat er hinter sich: Sieben Wochen Tortur folgen. Tatsächlich wirkte Douglas im weißen Jacket abgemagert, das Gesicht etwas eingefallen, die Stimme heiser.
Doch sonst ist er ein Bündel an Lebenswillen und Kampfkraft: „Ich werde das besiegen“, sagte er zu „People“. Douglas beschrieb die Qualen der Behandlung: „Die Medikamente führen zu entsetzlicher Übelkeit, die Strahlen brennen im Mund und Rachen, das Schlucken fällt schwer“¬. Insgesamt: „Das schlägt dich richtig zusammen“. Dennoch wollte er – ganz Profi – seine „Wall Street“-PR-Tour durchboxen, so lange es geht. Als gieriger Finanzhai Gordon Gecko gewann er für den ersten Kultfilm (1987) den Oscar.
Die glückliche Ehe mit Traumfrau Catherine Zeta-Jones (40) gibt ihm Kraft. Die Actrice: „Es ist furchtbar, ihn wegen der Therapie so niedergeschlagen zu sehen – sonst ist er ein Energiebündel“. Mit seinen Kindern Dylan (10) und Carys (7) setzte er sich zusammen, sagte: „Daddy hat Krebs“.
Wie entdeckte er die Krankheit? „Ich hatte den Sommer über dieses Halsweh“, so Douglas. Schließlich zwickte ein Arzt ein Stück eines verdächtigen Geschwürs ab: „Sie machten eine Autopsie und – Bumm!“ Es ist tatsächlich ein Jahr zum Vergessen für Douglas: Sein Sohn aus erster Ehe, Cameron (31), wurde im April wegen Drogendealerei zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ex-Frau Diandra Luker zerrte ihn jüngst vor Gericht, fordert die Hälfte seiner „Wall Street“-Einnahmen. Amerika hält ihm beim Krebskampf die Daumen. Als ihn Letterman fragte, ob er was tun könne, sagte Douglas rührend: „Gib mir eine Umarmung“.

# 1. September: So leben die Obama-Kids

Neue Details über das Leben der Obama-Kinder im White House: Sie stehen um 6 Uhr auf, spielen Piano und wollen die Tiger retten.
Leben im White House. Zuerst war die Privatsphäre von Amerikas Ersten Töchtern, Sasha (9) und Malia Obama (12) „off limits“ für die Presse: Doch jetzt posaunen ihre eigenen Eltern selbst offensichtlich voller Stolz Details über das neue Leben der Kinder im White House aus. Dass sie dort rasant aufwachsen, ist bei Malia unübersehbar: Mit 175 Zentimetern Körpergröße ist sie bereits fast so groß wie ihr Präsidenten-Vater. Sie trage dazu Zahnspangen, erzählte er selbst, Mutter Michelle offenbarte, dass Malia ihren Vater ständig dränge, „die Tiger zu retten“. Die Raubkatzen seien ihre Lieblingskreaturen, lachte Michelle.
Strenge Regeln. Sasha wirft – ganz wie der Dad – am Basketball-Platz Körbe mit Präzision, habe enorme Talente beim Hip-Hop-Tanzen. Beide Kids spielen Piano, Malia dazu Flöte. Die Erziehung ist streng: Täglich stehen die Mädchen um 6 Uhr auf, bereiten sich auf die Schule vor. Unter der Woche herrscht striktes TV-Verbot.

# 2. September: Ökofreak hält Geiseln

Rätsel um den bei einer Geiselnahme erschossen, radikalen Umweltschützer.
Washington. Schock in den USA nach einem bizarren Geiseldrama im Hauptquartier des Natur- und Tier-Kanals Discovery Channel nahe D.C.: Der radikale Umweltschützer James Lee (43) hielt vier Stunden lang drei Geiseln, bis ihn ein Elitekommando der Polizei erschoss. Lee hatte jahrelang mit wirren Protesten von dem Sender gefordert, seine Warnungen über Überbevölkerung, Tiersterben und Klimawandel auszustrahlen. Per irrem Manifest forderte er ein Ende der „Fortpflanzung der Menschheit“: Die sei Ursache aller Umweltverschmutzung. Er schimpfte auf „parasitäre Säuglinge“, forderte Beträge über die Sterilisation. Bereits 2008 war er bei Protesten verhaftet worden.
„Habe Bomben“. Doch am Mittwoch machte er ernst: Um 13 Uhr stürmte Lee das Discovery-Gebäude. Er hatte zwei metallische Kanister, Bomben, wie er sagte, an Brust und Rücken geschnallt, drohte mit einer Pistole. Dutzenden gelang in der Eingangshalle die Flucht, doch drei Männer nahm Lee als Geiseln, verschanzte sich, 1.900 wurden evakuiert (darunter 100 Kleinkinder einer Kinder-Krippe). Bizarr: Als ein NBC-Reporter die Hauptnummer anrief, hob der Geiselnehmer plötzlich ab. „Ich habe Bomben am Körper“, sagte er, „sie sind scharf und können jederzeit hochgehen“.
Die Polizei verhandelte drei Stunden lang, Scharfschützen hatten ihn im Visier. Dann bedrohte er eine Geisel mit der Pistole, so Polizei-Chef Thomas Manger: „Wir eröffneten das Feuer, töten ihn“. Eine der Kanister-Bomben“ soll dabei detoniert sein.

# 2. September: Ringen um Nahost-Frieden

US-Präsident Barack Obama versuchte mit einem Staccato an Treffen mit Nahost-Führern im White House, jenen Friedensvertrag zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln, der seinen Vorgängern George Bush, Bill Clinton oder Jimmy Carter verwehrt blieb. „Jetzt können Sie sich ihren Nobelpreis verdienen“, spitzte die „New York Post“ zu. Es gäbe die Chance, „Jahrzehnte an Blutvergießens“ zu beenden, sagt Obama beim Dinner im intimen „Old Family Dining Room“.
Mit am festlichen Tisch: Israels Premier Benjamin Netanjahu, Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas, Jordaniens König Abdullah und Ägyptens Hosni Mubarak. Obama mahnte: Gibt es jetzt die „Weisheit und die Courage“, endlich Frieden zu schließen?
Nahost-Kenner sehen nach all den Flops der letzten Jahrzehnte Obamas neuen Anlauf skeptisch. Doch immerhin durchbricht das neue Händeschütteln den eisigen Stillstand im Friedensprozess. Und erstmals zeigen sich die Israelis bei der Teilung Jerusalems gesprächsbereit, so Verteidigungsminister Ehud Barak: „West Jerusalem und 12 jüdische Bezirke gehören uns, die arabischen Nachbarschaften ihnen“, schlug er vor.
Doch in D.C. forderte Hardliner Netanjahu Sicherheitsgarantien: „Wir verließen den Libanon und ernteten Terror, wir räumten Gaza und wieder nichts als Terror“, schäumte er. Abbas verlangte einen Stopp beim Bau neuer jüdischer Siedlungen und das Ende der Gaza-Blockade. Die radikale Hamas will dazu die Gespräche insgesamt torpedieren: Stunden vor dem Gipfel knallten Hamas-Killer vier jüdische Siedler ab. Donnerstag wurde in Hillary Clintons „State Department“ weiterverhandelt. Innerhalb eines Jahres soll ein Friedensvertrag stehen.

# 2. September: Deepwater II?

Nicht schon wieder: Nach der BP-„Deepwater Horizon“-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko trat Donnerstag von einer weiteren, explodierten Plattform Öl aus. Die US-Küstenwache entdeckte einen 1,6 Kilometer langen, gut 30 Meter breiten Ölfilm. Die Panik über eine neue Ölpest wuchs: Über die Förderplattform werden pro Tag 219.500 Liter Öl gepumpt. An Bord waren Lagerkapazitäten von 15.900 Litern. Wie bei der „Deepwater“-Tragödie spielten sich dramatische Szenen ab: 13 Arbeiter konnten sich im letzten Moment von dem durch die Explosion ausgelösten Feuerinferno durch Sprünge ins Meer retten. Sie trieben dort in Sicherheitswesten über eine Stunde lang, bis sie „Coast Guard“-Helikopter retteten. Ein Arbeiter erlitt Verletzungen.
Das nächste „Ground Zero“ einer möglichen weiteren Ölkatastrophe liegt 144 Kilometer vor der Louisiana-Küste und gut 200 Kilometer westlich des BP-Unglücksortes. Es handelt sich um eine fix verankerte Fördereinrichtung, betrieben von der Privat-Firma „Mariner Energy“ (Hauptquartier: Houston). Die Firma stand knapp vor der Übernahme, hatte 1,2 Milliarden Dollar Schulden angehäuft. Ob Sicherheitsmängel im Spiel waren, wird untersucht. Ein Sprecher: „Die Plattform steht noch in Flammen, das Ausmaß möglicher Lecks ist unklar“. Mehrere Löschschiffe sind am Unglücksort, kartografiert als „Vermillion Block 380“, eingetroffen, stellen sich der Flammenhölle. Sieben Helikopter, zwei Flugzeuge und drei Schiffe waren insgesamt bei der Rettungsmission eingesetzt.
Die Kernfrage: Konnte die Crew vor dem Verlassen die Notventile noch abschalten? Im Stab von US-Präsidenten Barack Obama, dem das Lavieren nach dem „Deepwater“-Debakel vorgeworfen wurde, galt höchste Alarmstufe: „Teams stehen auf Abruf bereit“, sagte Sprecher Robert Gibbs. Obama sei inmitten eines Routine-Briefings über nationale Sicherheit über den Unfall prompt informiert worden, hieß es.
Doch Experten erklärten, das Produktionsplattformen weit „stabiler“ sind als Bohrschiffe. Dazu ist die Seetiefe mit 104 Metern anstatt der 1.500 Meter beim BP-Öl-GAU weit geringer: Taucher können die Einrichtungen inspizieren. Öllecks stopfen.
Der Golf war nach der Detonation der BP-Plattform am 20. April von der schlimmsten Ölpest aller Zeiten verseucht worden: 780 Millionen Liter Öl traten aus. Die Rettung der Arbeiter gilt als kleines Wunder: Sie zwängten sich im Blitztempo in ihre wasserdichten Schutzanzüge – und sprangen über Bord.

# 2. September: Demi kämpft

Versucht Hollywood-Star Demi Moore (47, „Ghost“) ihren um 15 Jahren jüngeren Gatten Ashton Kutcher (32) bereits mit echter Verzweiflung bei der Stange zu halten? Via Twitter veröffentlichte sie jetzt sexy Fotos, wo sie im Badezimmer vor dem Spiegel posiert. Wirklich erstaunlich die Figur für ihr Alter, wurde geurteilt. Doch auch gefragt: Warum macht sie das?
Eine Erklärung könnten die bösen Gerüchte sein, wonach Kutcher sie betrügt. Ein Zeuge hätte den Schauspieler („Just Married“), so das US-Magazin „Star“, in dem LA-Edellokal Madeo mit einer kurvigen Blondine in ihren Zwanzigern gesehen, als er sich mit der Beauty in eine dunkle Ecke verzog. Dann, so der Informant: „Er drückte sie gegen die Wand – und sie haben es getan“. Seine Baseball-Kappe hätte er nach hinten gedreht gehabt, um sich beim Küssen leichter zu tun. Kutcher dementierte den Report prompt.
Doch auch andere Risse in dem seit 2005 bestehenden Ehebundes würden sichtbar, so Insider: Er stehle sich nun öfter für „Boys Nights“ davon, Zechtouren mit Kumpanen. Und Moore strenge sich immer mehr an, auch als Partytigerin mit ihm mitzuhalten: In Las Vegas hüpfte sie zuletzt im knappen Kleid auf der Bühne mit Kult-Rapper Snoopy Dogg herum.
In Österreich wird unterdessen gezittert, ob das Paar ein Paar bleibt: Am 29. Oktober werden sie zu einer Benefiz-Veranstaltung in der Linzer „Plus City“ erwartet – inklusive der Teilnahme an einem Promi-Pokertournier für Kinderhilfswerke.

# 2. September: Kassenmagnet Drew

Ob sie mit ihrem Ex wieder zusammen ist, wollte Aktrice Drew Barrymore (35) partout nicht sagen. Nur eines bestätigte sie: Der Kostar in ihrer neuen Komödie Verrückt nach Dir (jetzt im Kino), Justin Long (32), ist „ein guter Küsser“. Wichtig sei das für sie beim Dreh: „Am ärgsten ist die Schmuserei mit einem schlechten Küsser, wo man kämpft, es doch noch gut aussehen zu lassen“. Wer war da von Ex-Film- Kusspartner gemeint: Adam Sandler, Hugh Grant oder David Arquette?
Mit der weiter bestehenden Chemie mit Long hofft der Ex-Kinderstar mit dem schrägen Klamauk auf einen Kassenschlager: „Sex und fluchen“ wären bei dem Film das Erfolgsrezept, sagte sie. Die Handlung: Drew und Justin spielen ein Paar, das mit einer gehörigen Portion an Kreativität ihre Fernbeziehung feurig halten will.
Neben Barrymores stabiler Filmkarriere scheint ihr Liebesleben weiter launenhaft. Und sie schockiert gerne: Zuerst gab sie Bisexualität zu, jetzt ihre neue Vorliebe für Telefonsex. „Das Leben ist ein großes Abenteuer, nie kennt man das nächste Kapitel“, sagt sie frech. Viele hat sie hinter sich: Zwei Ehen, eine Verlobung (im Alter von 16 Jahren!), zahllose Romanzen.
Offenbar kann sie ihre wilden Jahre nicht ganz abschütteln: Weltberühmt wurde die Tochter zweier Hollywood-Stars als süßes Mädchen in Steven Spielbergs Außerirdischen-Hit E.T.. Doch dann der Crash: Alkoholsucht mit neun Jahren, Koks mit 12, Entzug mit 13, gefolgt von Selbstmordversuchem.
Doch sie rappelte sich auf, rettete ihre Filmkarriere, gewann einen Golden Globe, begeisterte in der Filmversion von Drei Engel für Charlie. Studios lieben Drew als Kassenmagnet. Angesprochen werden will sie auf ihre dunkle Vergangenheit nicht mehr. „Ich wollte dieser Schlampe das Gesicht herunterreißen“, schimpfte sie auf eine Reporterin, die sie wegen ihrer Jugendsünden löcherte. Offensichtlich: Das wilde Temperament blieb ihr erhalten.

# 3. September: Neue Plattform-Explosion im Golf

Zittern im Golf von Mexiko nach einer neuerlichen Explosion auf einer Öl-Plattform – 135 Tage nach dem Inferno auf der BP-Bohrplattform „Deepwater Horizon“ am 20. April, die die größte Ölpest aller Zeiten auslöste. Löschschiffe der Küstenwache konnten das Feuer auf der Produktionsplattform „Vermillion Oil 380“, wo täglich 222.500 Liter Öl aus 13 Quellen zusammenliefen, nach stundenlangem Kampf beenden. Unglaublich: Die 13-köpfige Crew streifte in dem Inferno ihre wasserdichten Schutzanzüge und Schwimmwesten über. Dann sprangen sie ins Meer. Aneinandergehängt trieben die Männer in rauer See bis zur Rettung durch ein Versorgungsschiff.
Erste Reports von einem Ölteppich – der zur Panik in der durch das „Deepwater“-Desaster so devastierten Golfregion führte – wurden von der Küstenwache zurückgenommen. Der Crew gelang offenbar vor dem Brand, alle Notventile abzustellen. Dennoch: Alle Leitungen sollen im 104 Meter tiefen Wasser auf mögliche Lecks überprüft werden. Alarm herrschte auch im White House: „Crews stehen bereit, um einer neuen Ölverschmutzung sofort zu begegnen“, wollte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama beruhigen.
Das Drama wirft wieder Fragen über Sicherheitsvorkehrungen in der Öl-Industrie auf: Für den Plattform-Eigentümer „Mariner Energy“ ist es der 14. Unfall (!) im Golf seit 2006, bei sieben stellten die Behörden Sicherheitsmängel fest. Erwartet wird, dass Obama das sechsmonatige Moratorium für neue Tiefsee-Bohrungen verlängert. Kurios: Ausgerechnet am Vortag des neuen Unfalles hatte die Ölfirma vehement die Aufhebung des Bohrverbots verlangt.

# 3. September: US-Reporter

Vorsichtiger Optimismus nach Barack Obamas zweitägigen Nahost-Friedensgipfel in Washington D.C.: „Die Menschen Israels sind bereit, den Pfad zu einem echten, dauerhaften Friedens zu gehen“, säuselte selbst Hardliner-Premier Benjamin Netanjahu. Auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hoffte: „Der Frieden ist nicht nur im Interesse unserer Völker sonder der ganzen Region“. Gleich wurde das nächste Treffen am 14. und 15. September im Ägypten-Ressort Sham el-Sheikh vereinbart. Freilich ist der erste Austausch diplomatischer Höflichkeiten leichter als die nun folgenden, knallharten Verhandlungen um Streitpunkte, an denen Friedensdeals schon seit Jahrzehnten scheiterten. Vor allem: Die Teilung Jerusalems, das Schicksal von 250.000 jüdischen Siedlern im Westjordanland, die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge. Doch insgesamt wird der Gipfel für Obama, aber auch seiner Außenministerin Hillary Clinton als Erfolg gewertet. Radikale Palästinensergruppen schworen jedoch, jegliche Friedenspläne torpedieren zu wollen. Vermummt drohten Mitglieder der radikalislamische Hamas bei einer bizarren Pressekonferenz „koordinierte Attacken gegen Isreal“.

# 6. September: Pastor will hunderte Koran verbrennen…

Hochspannung vor Koranverbrennung als ultimative Provokation gegen Muslime.
Miami. Der evangelische Pastor Terry Jones (58) plant auf seinem Kirchengelände in Gainesville (Florida) am neunten Jahrestag der Terror-Attacke des 11. September eine öffentliche Koranverbrennung. Die Aktion sei die Antwort auf die Muslimen-Pläne für eine Moschee nahe der New Yorker 9/11-Gedenkstätte Ground Zero und eine „Warnung an den Radikal-Islam“, so der Pastor. Jones: „Wir werden einige hundert Koran-Bücher in einen brennenden Scheiterhaufen werfen“.
Feuersturm. Bereits demonstrierten Muslime im indonesischen Jakarta gegen die brutale Herausforderung. Bilder der brennenden Schriften könnten einen Feuersturm in der Moslemwelt entfachen. Jones schreckt das nicht ab: „Der Islam ist der Teufel – und wir scheuen vor einem Kampf nicht zurück“. Die Polizei hat die Verbrennung untersagt. Der Radikal-Pastor will die Hassfeuer dennoch entzünden.

# 6. September: US-Fritzl

Familien-Horror im US-Staat Ohio: Ein Vater terrorisierte Familie seit Jahrzehnten.
Columbus. Ein Monster-Vater wurde jetzt in Ohio angeklagt: Jeffrey York (47) hielt seine Frau und sieben Kinder in weitgehender Isolation gefangen. Er vergewaltigte mindestens eine Tochter, als sie jünger als 13 war. Ein Kind sperrte der Rabenvater ein Jahr lang in ein Zimmer kaum größer als ein Kasten.
„Terror“. Seine Frau sagte aus, dass sie den mentalen und physischen Terror „seit Jahrzehnten“ habe ertragen müssen. Die Kinder wurden zu Hause unterrichtet, hatten kaum Kontakt zur Außenwelt. Der Fall erinnert an den Österreicher Joseph Fritz (75), der mit seiner eingekerkerten Tochter sieben Kinder im Kellerverlies zeugte.

# 7. September: Obamas Steuergeschenke

US-Präsident Obama eröffnete mit feuriger Rhetorik den Wahlkampf seiner Demokraten für die Midterm-Kongresswahlen in acht Wochen.
Washington. Obama forderte im Kampf gegen die Job-Krise 100 Milliarden Dollar an Steuererleichterungen für Betriebe und 50 Milliarden für den Straßen- und Bahntrassenbau. Und er rechnete mit der Republikaner-Opposition als sture „Neinsager“-Partei ab: „Würde ich feststellen, dass der Himmel blau ist, würden sie mit einem Nein kontern“, so Obama sarkastisch. Und dann persönlich: „Die reden über mich als wäre ich ein Hund“.
Sinkflug. Doch Obama und die Demokraten stehen mit dem Rücken zur Wand: Seine Popularität sank laut jüngster NBC/WSJ-Umfrage auf 45 Prozent ab, die Strahlkraft ist längst verblasst. Vor allem: Immer weniger trauen Obama zu, die hohe Arbeitslosigkeit (9,6 %) bekämpfen zu können und die stotternde Wirtschaft in Schuss zu bekommen. Seine Demokraten liegen in landesweiten Umfragen mit 40 zu 49 Prozent zurück. Es droht der Machtverlust in beiden Kongres-Kammern.

# 7. September: US-Reporter

New York. Dramatische Eskalation in dem durch den Streit um eine „Ground Zero“-Moschee entfachten „Religionskrieg“ gegen den Islam in den USA: Jetzt warnte Afghanistan-General David Petraeus in scharfen Tönen vor dem Plan des radikalen Florida-Pastors Terry Jones, am neunten Jahrestag der 9/11-Terrorattacke Koran-Bücher zu verbrennen (ÖSTERREICH berichtete). „Das könnte die Sicherheit der Truppen in Afghanistan gefährden und alle Anstrengungen dort unterminieren“, so der General.
Hass-Feuer. Tatsächlich: In Kabul riefen bereits wütende Islamisten „Tod für Amerika“. Der Pastor lässt sich nicht beirren: Er verstehe die Einwände, sagte er, doch die Aktion sei „eine Warnung an den Radikal-Islam“. Weiter Öl ins Feuer gießt der Hass-Pastor Bill Keller: Der predigte am 9/11-Tatort „Ground Zero“ gegen den Islam als „1400 Jahre alte Lüge aus der Hölle“. Für den Jahrestag am Samstag sind weitere Anti-Islamdemos angesagt.

San Francisco. Dan Goodwin (54), Spitzname „Spider Dan“, erklomm mit Saugnäpfen doch ohne Sicherheitsseile die Glasfassade eines 58-stöckigen Apartment-Towers in San Francisco. Für die 196,5 Höhenmeter brauchte er drei Stunden, wurde am Dach wegen „Besitzstörung“ verhaftet. Das Motiv: Er wollte aufzeigen, dass Menschen schwer aus Hochhäusern schwer zu retten seien.

# 7. September: Paris kokst

Pazifik-Brise. So leicht ist Hotelerbin Paris Hilton (29) nicht aus der Ruhe zubringen. Koks-Verhaftung? Drohende Haftstrafe von bis zu vier Jahren? Hausverbot in den Top-Casinos von Las Vegas? Da macht die Luxus-Blondine lieber mal ausgiebig Urlaub: Entspannt und gut gelaunt posierte der wandelnde Blondinenwitz am Strand von Hawaii, bekleidet mit einem sexy Leoparden-Cut-Out-Badeanzug (Top-Trend, siehe links!). Gegen die stechende Sonne trug sie Hut mit breiter Krempe.
Der gelassen-gelangweilte Gesichtsausdruck soll wohl übertünchen: Hiltons Leben steht wieder auf der Kippe: Erst eine Woche ist es her, als sie wegen des Fundes von 0,8 Gramm Kokain von der Nevada-Justiz angeklagt wurde. Die erste Richter-Vorführung ist für den 27. Oktober angesetzt. Doch anstatt sich darauf gut vorzubereiten, zieht es die Polizeibekannte vor, erstmals am Beach zu relaxen. Im Schlepptau hat sie ihren aktuellen Boyfriend Cy Waits (34). Dabei brachte sie der Umgang mit dem Nachklubkönig aus Las Vegas nach ihrer 23 Tage langen Haftstrafe in 2007 wegen Suff am Steuer wieder auf die schiefe Bahn: Aus Waits Cadillac-SUV wehte der Marihuana-Dunst, der die Wagendurchsuchung provozierte. Prompt fiel er torkelnd beim Nüchternheitstest durch. In Hiltons Chanel-Clutch fand die Polizei dann das weiße Pulver.
Kommt ihr alles recht? US-Medien hegen einen anderen bösen Verdacht: Hilton könnte das Justizdrama und die mögliche Rückkehr in karge Gefängniszellen sogar recht sein – für die ersehnte Rückkehr in die Schlagzeilen. Denn es war zuletzt still um die Erbin mit der „Aufmerksamkeitsdefizit-Störung“ geworden: Ihre Filme wurden zu Flops, TV-Rollen-Angebote fehlen, auch ihre Mode- und Parfum-Labels will niemand haben. Kürzlich rastete sie aus, da ein DJ in Miami sie nicht einmal erkannte, als sie einen Song bestellte. Dazu stahl ihr Bimbo-Rivalin Lindsay Lohan die Show. „Seit mehr als einem Jahr wird sie plötzlich wieder wahrgenommen“, so die Website Popeater: Und das könne kein Zufall sein.

# 7. September: Charlize…

Sie ist eine der heißesten Frauen des Planeten, schaffte es in den Hollywood-Olymp: Doch ihr allerbestes gab Charlize Theron (35) ausgerechnet in der russischen Ausgabe der Modepostille „Elle“. Da räkelt sie sich mit üppigen, schwarzen Lidschatten und dürftig mit Reizunterwäsche verhüllt in Farb- wie Schwarzweiß-Aufnahmen vor Barockspiegeln und auf Sofas.
Die Oscar-Preisträgerin („Monster“), die am Montag auf ZDF im Film „Im Tal von Elah“ zu bestaunen ist, dürfte nach dem Bruch der Beziehung mit Ex-Kostar Stuart Townsend (37) offenbar eine wildere Phase in ihrem Leben einläuten: Zuletzt kursierten sogar Gerüchte, dass die schöne Südafrikanerin eine Romanze mit dem kürzlich geschiedenen Filmstar mit leicht verwegenem Image, Sean Penn (50), begonnen haben soll. Zeugen sahen sie bei einem romantischen Dinner in Santa Monica, so US-Medien. Und wie rührend: „Er hatte ihr über den Schmerz bei der Trennung von Stuart hinweggeholfen“, so ein Insider: „Sean hält sie für wunderschön und hochintelligent“. Kunststück.
Doch Penn als Partner dürfte Therons Image wenig aufpolieren: Von Gattin Robin Wright ließ er sich nach Affärengerüchten im Sommer endgültig scheiden, als fanatischer Helfer der Haiti-Bebenopfer geriet er in einen ekligen Streit mit Starrapper Wyckef Jean, musste sich zuletzt als „Dauer-Kokser“ beschimpfen lassen.
Leicht ins Stottern scheint auch Therons Filmkarriere geraten zu sein: Ihre letzten Kinofilm stammen alle aus dem Vorjahr, neue Projekte sind erst im Verhandlungsstadium. Zuletzt zeigte Starregisseur Ivan Reitman Interesse an ihr für das Projekt „Young Adult“. Therons Ko-Partner bei dem Film-Comeback wäre Josh Brolin. Doch der finanzielle Druck, ständig Rollen hinterherzuhetzen ist gering. Ihr angehäufter Reichtum wird auf 45 Millionen Dollar geschätzt.

# 8. September: Terry Jones….

Seine Kirche in Florida hat bloß 50 Anhänger, den Lebensunterhalt bestreitet er mit dem Verkauf von Gebrauchtmöbeln: Dennoch provoziert Pastor Terry Jones (58) den gefährlichsten Religionsaufruhr seit langem. Der Radikal-Prediger mit weißem Schnauzer, strengem Blick und Pistole am Halfter hält trotz aller Warnungen eisern am Plan einer Koran-Verbrennung am neunten Jahrestag der 9/11-Terrorattacke fest. Tausende Koranschriften will er in einen Scheiterhaufen werfen lassen.
„Das ist eine Warnung an den radikalen Islam“, beharrt er gegenüber ÖSTERREICH: „Ich verstehe, dass ich damit Muslimen beleidige – doch sie verbrennen ja auch unsere Flaggen“. Der Chor entsetzter Kommentare wird lauter: US-Afghanistan-General David Petraeus warnte, dass die Provokation US-Truppen gefährden könnte, Munition sei „für Extremisten in aller Welt“. Außenministerin Hillary Clinton, die gerade um den Nahostfrieden ringt, schimpft auf die „respektlose Aktion“. Die USA fürchtet durch den Wirrkopf in Florida bereits einen Image-GAU in den Beziehungen zur Moslemwelt wie nach dem Folterskandal im Irak-Gefängnis Abu Ghuraib in 2004.
Warum stoppen die Behörden den Religions-Zündler nicht? Das Abhalten eines Lagerfeuers ist generell gestattet, doch nur mit Ästen, nicht Büchern. Die Feuerwehr untersagte die Aktion bereits. Sie wollen am Samstag einschreiten, wenn der erste Koran im Feuer landet. Doch allein dieses eine Bild, verbreitet via Internet und Medien rund um die Welt, reiche „als Funkenflug“, so TV-Kommentatoren. In Kabul bewarfen zornige Islamisten US-Truppen bereits mit Steinen.
In New York werden unterdessen bei angesagten Demos gegen den geplanten Bau einer Moschee nahe des 9/11-Gedenkortes sogar gewalttätige Ausschreitungen befürchtet. Damit steht der neunte Trauertag für die 2.977 Terror-Opfer des 11. September endgültig im Zeichen eines „Religionskrieges“, so US-Medien.

# 9. September: Aktenzahl LC091061

Ein Ex-Bodyguard sorgt mit einer Klage wegen sexueller Belästigung gegen den Popstar für Riesenaufregung. Schlug Spears auch die Kids?
Los Angeles. Gerade lief für Popprinzessin Britney Spears (28) alles bestens: Ihr Karriere-Comeback in vollem Schwung, ihr Body gut in Schuss, dazu rührende Bilder vom Liebesgeturtel mit Partner Jason Trawick zuletzt in Hawaii. Doch jetzt sorgt eine in L.A. eingebrachte Sex-Klage (Aktenzahl LC091061) ihres Ex-Bodyguards Fernando Flores für Riesenaufregung: Wollte sie den Wächter zum Sex zwingen? Im Jänner trat er seinen Dienst in Spears Prachtvilla in Calabasas (L.A.) an. Rasch sei sie zur Sache gegangen, setzte auf vollen „Körpereinsatz“. Die Klage: „Um 23:30 Uhr rief sie ihn zu sich, bat ihn, ihr mit einer Kamera zu helfen. Dabei ließ sie Brüste raushängen und unternahm nichts, sie zu verhüllen“. Er ergriff jedoch die Flucht. Sie ließ nicht locker: Diesmal sollte Flores ihr bei einem Kaminfeuer helfen. Es folgte eine Szene wie aus einem billigen Hollywood-Film: Als er eintrat trug sie ein weißes, durchsichtiges Spitzenkleid. Dann ließ sie absichtlich das Feuerzeug fallen, „entblößte beim Runterbeugen ihre Genitalien“, so der Akt. Einmal beorderte sie ihn aufs Zimmer, stand da, splitternackt. Er fragte verdutzt, was sie wollte. Enttäuscht über die Grenzen ihrer Verführungskünste sagte sie knapp: „Ein Seven-Up“.
Schock: Schlug Spears ihre Kinder mit dem Gürtel?
Dazu hatte die Popsirene mehrmals Sex vor ihm. Die Verführung misslang, der Mann sei „geschockt und angewidert“ gewesen, heißt es in der Klage.
Noch schockierender die Anschuldigungen, wonach Spears eine gewalttätige Rabenmutter für ihre Kinder Sean Preston (4) und Jayden James (3) sei. Sie hätte sie mit einem Gürtel verdroschen, so der Wächter, ungeniert Sex vor ihn gehabt – in der selben Suite, laut schreiend noch dazu. Hemmungslos fluchte sie vor ihnen, erklärte, dass Mommy „White Trash“ sei, US-Jargon für die weiße Unterschicht.
Und herzlos: Sie hätte die Jungen zum Verzehr eines Krabbennestes gezwungen, bis sie sich übergaben, missachtete dazu Essensallergien der Kinder. Als Chefin hätte sie gewütet wie Meryl Streep im Film Der Teufel trägt Prada: Als die Zubereitung eines Milch-Shake 15 Minuten dauerte, brüllte sie: „ Ich werde deinen Arsch feuern!“ Der Mann fordert jetzt Millionen-Entschädigung.

# 9. September: Koran-Verbrenner spricht

Immer schriller die Alarmglocken in den USA wegen der geplanten Koran-Verbrennung durch Pastor Terry Jones: Droht eine Terrorwelle?
Washington. 300 Koranschriften will der bewaffnete Christen-Fundi in seiner Minikirche in Florida (50 Anhänger) am Samstag, dem neunten Jahrestag des 9/11-Terrorhorrors, in einen Scheiterhaufen werfen. Er behauptet, der Islam sei „des Teufels“, der Koran für den 11. September verantwortlich. Nach einer Litanei entsetzter Kommentare von White House, bis zum US-Militärhauptquartier in Kabul warnte jetzt das FBI vor Terrorattacken gegen US-Ziele – ausgelöst durch die Bilder der brennenden Heiligen Schrift von weltweit 1,5 Milliarden Muslimen.
Proteste. Befürchtet wird eine Gewaltwelle und wüste anti-amerikanische Proteste, schlimmer als selbst nach den Folterfotos aus dem Irak-Gefängnis Abu Ghuraib. US-Bürger in Moslemstaaten wurden bereits vorgewarnt. Jetzt verdammte auch US-Präsident Barack Obama die Aktion als „destruktiven Akt“. Der Radikal-Pastor selbst beharrt: „Es ist eine Warnung an Muslime!“
Druck. Doch der Druck steigt. Gewarnt wird Jones, dass er durch seine Provokation das Leben von US-Soldaten gefährde. Was könnte ihn noch abbringen? Eine Eingabe vom Herrgott, deutet er an. Oder – irdischer – auch ein Anruf von Obama könnte ihm zum Nachdenken verleiten.

FRAGE: Was planen Sie genau?
jones: Wir riefen den 11. September zum Internationalen Tag der Koran-Verbrennung aus. Der Grund: Wir wollen der 9/11-Opfer gedenken und eine Warnung schicken an die radikale Fraktion des Islam. Die ist größer als Politiker zugeben. Sie unterwandern Europa und die USA. Und sie wollen Scharia-Gesetze einführen. Mit der Aktion wollen wir klarstellen: Ehrt unsere Verfassung und hört auf, uns eure Gesetze aufoktruieren zu wollen.
FRAGE: Die Liste der Warnungen und Appelle zur Vernunft wird stündlich länger, doch Sie halten an der Provokation fest…
jones: Jawohl! Es wird am Samstag ab 18 Uhr Reden geben, dann zünden wir einen Scheiterhaufen an und werfen ein paar hundert der Korane hinein.
FRAGE: Die Bilder dürften einen Sturm in der Moslemwelt provozieren. Sind Sie sich der Tragweite Ihrer Aktion überhaupt bewusst?
jones: Wir erhielten Hunderte Todesdrohungen. Diese Gewaltbereitschaft der Muslimen zeigt, wie gefährlich sie sind. Wir wissen, dass es ein radikaler Akt ist und wir Muslime damit beleidigen. Doch es ist Zeit, dass wir uns gegen den radikalen Islam wehren. Die Bibel gibt uns dazu das Recht, Warnungen auszusprechen. Und Bücher wurden auch schon in anderen Zivilisationen verbrannt…
FRAGE: Unter Hitler etwa… Sie behaupten, dass der Islam des Teufels sei. Warum?
JONES: Uns Christen ist klar: Es gibt nur einen Weg, den von Jesus Christus. Der Koran bestreitet das: Deshalb ist diese Religion das Werk des Teufels.

# 9. September: Biel ein Naturtalent

Leicht ist es ja nicht, in die Fußstapfen von Alfred Hitchcock zu treten: Doch Film-Beauty Jessica Biel (29) brillierte dennoch in der Neuauflage des einst vom Meisterregisseur als Stummfilm dirigierten Dramas Easy Virtue (jetzt im Kino). Als „unwiderstehliches Naturtalent“ beklatschten sie US-Kritiker: Dabei strandet sie in den Zwanzigern als glamouröse Ami-Witwe mit ihrem Gemahl in der öden Briten-Provinz – und im Fegefeuer zwischen einer bösen Schwiegermutter und verschwörerischen Ex-Freundin.
Der Lockenkopf mit deutschem, französischem, britischen und indianerstämmigen Erbgut stieg längst zu einer der führenden Filmfrauen Hollywoods auf: Allein heuer wirkte sie mit Valentine´s Day und A-Team gleich in zwei Blockbuster mit. In Kürze kommt auch ihre politisch-romantische Komödie Nailed ins US-Kino. Als Model rangierte Biel auf Rang 7 der „Heißesten Frauen“ (AskMen.com). Und als Philanthropin kletterte sie zwecks Spenden für UN-Wasserprojekte auf Afrikas Top-Berg Kilimandscharo.
Doch Rätsel gibt ihre Beziehung zu Barden Justin Timberlake (29) auf: Die Bedrohungen durch seine jüngst schielende Ex Cameron Diaz ist sie zwar vorerst los (Diaz landete bei Baseballer Alex Rodriguez). Doch obwohl das Paar seit 2007 zusammen sind, gibt es weder Hochzeitspläne noch Baby-Alarm. Dazu: Er baute am Areal der LA-Villa eine Art Baumhaus als Zufluchtstätte, wo er mit Kumpel Karten spielt. Ist es die Sehnsucht nach dem Single-Leben?

# 10. September: Angie einsa…

Sie ist eine der berühmtesten Hollywood-Stars der Erde, Mutter einer hochattraktiven Multikulti-Kinderschar (drei leiblich, drei adoptiert), ihr Partner ist Traummann Brad Pitt, im Sommer residiert sie in einem 80-Millionen-Dollar-Schloss in Frankreich: Dennoch fühlt sich Angelina Jolie (35, „Salt“) einsam. „Ich habe ja nicht wirklich viele Freunde“, rutschte es ihr bei einem Interview mit CNNs TV-Doktor Sanjay Gupta heraus. Das Gespräch fand mitten in der Flutzone des Pakistan-Desasters (17 Millionen Betroffene, 1.700 Tote) statt, wo Jolie in ihrer Rolle als UN-Ehrenbotschafterin Hilfe für die Opfer organisierte.
Mit wem sie am meisten rede, um die Eindrücke des Horrors zu verarbeiten, wollte Gupta wissen: „Ich spreche mit meiner Familie natürlich, ich rede mit Brad, der genauso wissensdurstig über diese Probleme ist“. Doch sonst? Fehlanzeige. Sie hätte einfach kaum Freunde, denen sie ihr Herz öffnen könne, gab Jolie zu. Und, so die einsame Diva: „Brad ist die einzige Person, mit dem ich darüber reden kann“. Dann begriff der sonst so kontrolliert agierende Superstar, dass ihr persönliches rausrutschte. Rasch wechselte sie das Thema.

# 10. September: Gas-Inferno!

Eine Gasexplosion führte in San Bruno, einem Vorort von San Francisco, zum spektakulärsten Feuerinferno seit den Bränden nach dem Hororbeben vor über 100 Jahren.
San Francisco. 53 Gebäude verschlang der Feuersturm, sechs verkohlte Leichen wurden bisher geborgen, 75 Menschen landeten in Spitälern. Das Drama begann Donnerstag 19 Uhr – viele Familien saßen gerade beim Abendessen – mit der Explosion einer lecken Gasleitung. „Ich schaute gerade Football, als das Haus zu vibrieren begann“, so Zeuge Bob Pellegrini: „Dann sah ich diesen gigantischen Feuerball, der Himmel färbte sich rot“. Die Wucht der Explosion war so gewaltig, dass viele an das lange befürchtete Megabeben dachten. Oder einen Flugzeugabsturz. 30 Meter hoch schossen die Flammen.
Dann raste die Feuerwalze gnadenlos durch den Bezirk. Ein Feuerwehrmann: „Als wir eintrafen, brannten bereits Dutzende Häuser lichterloh“. Es folgten apokalyptische Szenen wie aus einem Hollywood-Desasterfilm. Ein Zeuge zu NBC-TV: „Es war die Hölle auf Erden“. Eine Haus nach dem anderen „detonierte“ in grellen Feuerbällen. Dächer, Bäume, Büsche, alles brannte lichterloh. Immer neue explodierende Gasleitungen trieben die Walze voran. Glutnester flogen wie Feuerbälle durch die Luft, steckten neue Häuser an.
Die Hitze von über 1000 Grad schmolz den Straßenasphalt
Die Hitze erreichte über tausend Grad: Der Asphalt auf den Straßen schmolz, Fenster zerbarsten. Der Brand röhrte wie ein Monster. Die Feuerwehr konnte kaum gegen das Inferno vorrücken, die Flammen hatten die zentrale Wasserleitung zerstört, Hydranten blieben trocken. Luftaufnahmen zeigten die Verheerung: Überall Brandherde, wie nach einem Flächenbombardement. Nur Löschflugzeuge mit roten Chemikalien und Helikopter konnten die Feuer unter Kontrolle bringen.
Crews benötigten Stunden, um zur Opfersuche in die Ruinen vorzudringen. Die Gasfirma PG&E gab zu, dass es Reports über lecke Leitungen gab. Anwohner hatten sich in den letzten Tagen über „Gasgeruch“ beschwert.

# 10. September: Rachels Story…

Als heute vor neun Jahren im 9/11-Terror-Horror zwei Jumbos in die Türme des „World Trade Center“ einschlugen (New York gedenkt wieder mit dem Verlesen der 2.752 Opfernamen) war Rachel Uchitel (36) noch der trauernde, unschuldige Engel „Ground Zeros“. Heute ist sie großbrüstige Ex-Mätresse von Golfgott Tiger Woods, TV-Star und millionenschweres Glamour-Girl.
Das Protokoll der dramatischsten Transformation aller „Gesichter“ des Infernos vor neun Jahren: 11. September 2001. Rachel umarmt ihren 32-jährigen Verlobten Andy O´Grady nochmals im Bett. Gerade kamen sie vom Liebesurlaub von einer griechischen Trauminsel zurück. Bald wollten sie heiraten. Andy fährt zur Arbeit, es ist wolkenlos. Ihr Telefon klingelt, ein „Unfall“ im World Trade Center, erzählt jemand. Sie starrt im TV in den rauchenden Nordturm. Dann trifft der zweite Jet den Südturm. Dort wo Andy arbeitet.
Sein Telefon ist tot, der Turm stürzt ein. Wie gelähmt starrt sie in die Röhre. Uchitel hofft auf ein Wunder, sucht ihn, irrt durch die staubigen Straßen New Yorks. Mit Tränen der Verzweiflung klammert sie sich an Andys Bild, als sie fotografiert wird. Weltberühmt ist sie plötzlich: Als Gesicht des Leids des Terror-Irrsinns, als 9/11-Tränenmädchen.
Sie kommt über seinen Tod nicht hinweg, schläft jede Nacht in seinem T-Shirt, neben dem Bett ein „Altar“, Fotos, Gedenkgegenstände. Sie schmeißt den Job als TV-Reporterin, stürzt sich in die Glamourwelt. Als VIP-Hostess führt sie Hollywood-Stars in die heißesten Nightclubs von Las Vegas bis New York. Ihre Brüste werden größer, die Lippen üppiger. Sie heiratet einen Schulfreund, es folgt die Scheidung, dann wieder eine Verlobung, und neuerliche Trennung. „Ich wollte die Liebe erzwingen“, erzählte sie einst ÖSTERREICH vor dem New Yorker Szenetreff „The Griffin“. Sie ist attraktiv, doch fahrig, raucht Kette. Sie gib zu, dass ihr Partyleben unter den Schönen und Reichen „bloß eine Fassade“ sei.
Dennoch: Skrupel hat sie kaum. Zuerst hüpft sie mit dem verheirateten TV-Star David Boreanz ins Bett. Dann beginnt die Affäre mit Woods. Fast tragisch: Sie schien mit dem geilen Golfer erstmals wieder die Liebe gefunden zu haben, wie SMS zeigen. Woods zahlt ihr zehn Millionen Dollar „Schweigegeld“, Uchitel wird mit ihrer Teilnahme bei „Celebrity Apprentice“ zum TV-Star. Drogen- und Tablettensucht samt Aufenthalt in einer Entzugsklinik folgen (fast wie selbstverständlich).
Jetzt versucht sie wieder den Neustart, wie so oft: Mit dem Tiger-Geld kaufte sich ein Luxus-Apartment an der feinen Manhattaner Park Avenue um 1,99 Millionen Dollar. Kamin, drei Schlafzimmer, Concierge mit weißen Handschuhen. Auch ihr 9/11-Traum will sie endgültig abschütteln: Zuletzt besuchte sie mit TV-Psychiaters „Dr. Drew“, in dessen Serie sie auftrat, „Ground Zero“, wo Andy starb. Im Central Park ließ sie einen Brief an ihn in einer Flasche treiben. Ein Abschluss, endlich. Und die Liebe? Woods ist nach seiner Scheidung zwar wieder verfügbar. Doch Hochzeitspläne wurden zuletzt dementiert.

# 10. September: US-Reporter

Washington. Meilenstein beim Kampf homosexueller US-Soldaten für gleiche Rechte: Nach zögerlichen Versuchen der Obama-Regierung, den bisherigen Zwang zur Geheimhaltung der sexuellen Orientierung („Don´t Ask, Don´t Tell“) in den US-Streitkräften zu lockern, urteilte jetzt Bundesrichterin Virginia Phillips: Die Militärregelung, wonach sich offen bekennende Schwule nicht dienen dürfen, verstößt gegen die US-Verfassung.
Versteckspiel. Bisher hatte die Militärführung zwar nicht das Recht, nach der sexuellen Präferenz von Rekruten zu fragen. Doch die waren zu deren „Geheimhaltung“ verpflichtet. Die Richterin beanstandete auch, dass die bisherigen Regeln einen „direkten und schädlichen Effekt“ auf die Kampfmoral hätten.

# 11. September: 9/11 + 9

Amerika gedachte dem Jumbo-Horror des 11. September (2.977 Tote) wegen der Anti-Islamhysterie unter extremer Hochspannung.
New York. Hass-Pastor Terry Jones sagte zwar in den Morgenstunden des Gedenktages endgültig die beabsichtigte Koran-Verbrennung ab. Doch Zehntausende marschierten lautstark gegen die Errichtung einer Moschee nahe „Ground Zero“. Tausende Polizisten stemmten sich gegen befürchtete, gewalttätige Ausschreitungen. „Das Gedenken an die Toten erfordert unsere Einheit – für das Land, das wir lieben und dessen Werte“, mahnte US-Präsident Barack Obama.
Traumwetter in New York, genau wie am Terrortag
Berührend neuerlich die Trauerfeier in New York unter einem azurblauen Spätsommerhimmel wie am Terrortag. Familienangehörige, viele mit den Bildern der Toten, verlasen die Namen der 2.752 Opfer, die beim Einsturz der Twin Towers umkamen. Wieder gab es Glockenklang zu den vier Gedenkminuten: 8:46 Uhr, Einschlag des ersten Jets in den WTC-Nordturm, 9:03 Uhr, Treffer des Südturms, dessen Kollaps um 9:59 Uhr, sowie 10:28 Uhr, als der Nordturm fiel. Beachtlich der Fortschritt beim Wiederaufbau: Der neue WTC-Turm ragt bereits 36 Stockwerke auf und soll 2012 mit 541 Meter als höchstes US-Gebäude die Skyline dominieren.

# 13. September: Nächste Schwarzenegger-Generation

Jetzt drängt die nächste Schwarzenegger-Generation ins Rampenlicht: Katherine Schwarzenegger (20), Tochter von „Governator“ Arnie und JFK-Nichte Maria Shriver, debütierte mit ihrem ersten Buch: Mit „Rock What You´ve Got“ schrieb sie einen Ratgeber für Teenager, die geglaubte Mängel an ihrem Aussehen und Auftreten in emotionelle Turbulenzen stürzen. Katherine, die Kommunikationswissenschaften studiert, lobt zwar den Erziehungsstil ihrer berühmten Eltern: „Sie hielten uns von all dem Rummel fern, wir konnten aufwachsen wie normale Kinder“.
Dennoch erlebte sie bereits als Zehnjährige eine „Körperkrise“, wie sie sagt: „Ich fühlte mich fett und hässlich“. Diese Phase quälte sie drei Jahre lang. Dann kämpfte sie mit „Gewichtsproblemen“ in der Oberstufe: Ich wog 45 Kilo während die anderen Girls dünn waren. Mit der Beschreibung ihrer Leiden wolle sie jetzt anderen helfen. Ihr Rat: „Hört auf, euch mit anderen zu vergleichen – macht das beste, aus dem was ihr habt“. Katherine enthüllte auch die tolle Beziehung zu Pappa Arnie: „Wir reden über alles, Boys, Ausgehen, Geschäfte“.

# 13. September: Gaga…

Ihre Karriere erklimmt immer neue Höhen, doch privat muss Lady Gaga einen Schlag ins Knie durch die Skandal-Bio “Poker Face” (Maureen Callahan, ab heute im US-Handel) verdauen. Die Buchbomben:
# Ihre Nachbarn an der New Yorker “Lower East Side” hielten die einst noch unbekannte Stefani Germanotta gar für eine Prostituierte: “Ich sah dieses Girl um 4 Uhr die Stiegen raufstolpern, sie war besoffen und splitternackt”, wird einer zitiert.
# Gaga, die sich anfangs mit Stripauftritten über Wasser hielt, musste enorme Anfeindungen überwinden: “Heißer Body, kann aber nicht singen”, lauteten erste Kritiken. Andere sagten offen, sie sei für einen Popsstar „nicht hübsch genug“.
Bis heute wolle Gaga, offenbar traumatisiert, mit ihrem verrückten Kostümen absichtlich ihr wahres Aussahen verhüllen.
# Doch sie biss sich durch: “Ich trat einfach überall auf wie ein Star, bis es in Erfüllung ging”, erklärte sie ihren Durchbruch.
# Heute regiert sie ruchlos und als „Controll Freak“ über ihr Musikimperium. Und wie eine Furie verhalte sie sich auch gegenüber ihrem Stab. Das Buch: „Zuerst werden Mitarbeiter in den Himmel gelobt, Minuten später gefeuert, und niemand weiß wieso“.
# Die Autorin behauptet, Gaga hasse das Alleinsein, schlief und duschte gar mit ihrer Assistentin Angela Clemmy. „Ich schlief mit Gaga öfter im Bett als meinem Gatten“, sagte die, beteuerte jedoch, dass es nicht zum Sex kam.
Enthüllt werden auch grobe Gesundheitsprobleme der Pop-Diva: 2009 landete sie sechs Mal im Spital, meist wegen extremer Hungerkuren.

# 13. September: Lady Gaga ganz in Fleisch

Fast wurden MTVs Video Music Awards (VMAs) zur Modeschau des schrillen Popsuperstars Lady Gaga degradiert. Für eine Rekordzahl von 13 Preisen war sie nominiert, acht heimste sie ein, die meisten für die Hits „Telephone“ und „Bad Romance“. Stefani Germanotta (24), wie sie im Bürgernamen heißt, rutschte in einem gold-burgundenem Ballkleid den weißen Teppich hinunter, präsentierte metallisch-goldene Mohawk-Frisuren und blaue Perücken. Ohne Eklat ging es freilich nicht: Die Pop-Diva trug wieder jenes Kleid, dass bereits am „Vanity Fair“-Cover für Aufregung sorgte: Ein Kleid aus rohem Fleisch. Lady Gaga kommt der VMA-Triumph gelegen: Gerade sorgt eine Skandalbio für peinliche Enthüllungen (siehe rechts).
Jungstar Justin Bieber (16) trällerte seine Teenager-Fans vor dem „Nokia Theatre“ (LA) in totale Ekstase: Fast erdrückten ihn die kreischenden Massen. Drinnen erhielt er die Trophäe als „Best New Artist“. Als letzte Präsentatorin zeigte Cher mit durchsichtigem Outfit und schwarzer Riesenmähne, dass sie in der Musikszene weiter relevant ist. Superstar Katie Perry schwelgte vor einem Millionen-TV-Publikum im Ehe-Himmel: Auf ihre Fingernägel hatte sie Miniportraits von Gatten Russell Brand gemalt.
Zum Flop geriet Lindsay Lohans erster Comeback-Versuch seit Häfn und Entzugs-Klinik: In einem Video-Sketch warnte sie Komödiantin Chelsea Handler, dass sie niemand heuern würde, wenn sie „betrunken ist“. Lohans Selbstironie ging „glatt in die Hosen“, so Kritiker im Chor. Lau auch das Re-Match des Duells zwischen Countrystar Taylor Swift und Rapper Kanye West (West entriss ihr im Vorjahr auf der Bühne das Mikro). Beide präsentierten Songs, wo sie auf den Vorfall anspielten. Doch während der Affront damals zumindest authentisch war, so TV-Kritiker David Hinckley, wirkte heuer alles „mächtig gekünstelt“.

# 13. September: The American!

Filmstar George Clooney (49) schien die Rolle wie auf den Leib geschneidert: Im Thriller The American (jetzt im Kino) überzeugt er als kühler Killer und heißer Lover. Kritiker lobten das „kunstvolle Gegenstück“ durch Regisseur Anton Corbjin zu den übliche, lauten Ballerfilme“ , Die Story: Nach einem Attentatsversuch in Schweden flüchtet Clooney als Auftragsmörder in ein Nest nahe Rom. Dort landet er im Bett mit einer Prostituierten (Violante Placido) und im Beichtstuhl eines Pfarrer, der ihn bekehren will. Bald sind ihm auch die Attentäter auf der Spur.
Große Liebe. Clooney genießt nach dem jüngsten Coup damit weiter die perfekte Kombination aus Karrierehoch und Privatglück: Seine Liebe zu Italo-TV-Beauty Elisabetta Canalis (31) hält eisern. Sie dürfte Hollywoods notorischsten Playboys gezähmt haben. Eine Heirat lehnt er zwar ab: Da wäre er mit Talia Balsam schon 1993 „gescheitert“, sagte er. Es bedürfe keinen Trauschein fürs Glück. Mit der schönen Elisabetta ist er unzertrennlich, verbrachte mit ihr einen weiteren Sommer mit Segelturns und Motorradausfahrten. Ob er gar an eine Familiengründung denkt, ist noch offen. Der Kauf der Prachtvilla in Laglio am Comersee habe ihm die Augen geöffnet: „Ich realisierte nach dem Arbeitsstress in L.A., wie wunderbar das Leben in Italien ist“.
Wohltäter. Als Wohltäter will er von seinem Glück was geben. Gerührt nahm er einen Emmy-Ehrenpreis für die Darfur-Hilfsprojekte entgegen. Doch Clooney bitter: „Es ist das größte Versagen meines Leben – nichts hat sich dort geändert“.

# 14. September: US-Reporter

Washington. Sein Schreibtalent half ihm sogar beim Aufstieg ins Oval Office: Die zwei Bestseller Dreams of My Father und The Audacity of Hope machten Barack Obama dazu zum Multimillionär. Jetzt soll am 16. November sein drittes Buch erscheinen, verlautete der Verlag Alfred A. Knopf. Es ist diesmal keine Bio oder Poltmanifest, sondern ein rührendes Kinderbuch und Bildband mit nur 44 Seiten. In Of Thee I Sing: A Letter to My Daughters werden 13 der größten amerikanischen Helden und deren Ideale gehuldigt, inklusive George Washington.
Inspiration. Illustriert hat Loren Long, die am Cover die First Daughters Sasha und Malia mit Hund Bo auf einer grünen Wiese zeichnete. „Das Werk ist eine Inspiration aus Bildern und Wörtern“, so Verlagsleiter Chip Gibson. Um politisch keinen Ärger zu kriegen, stellte das White House klar: Obama habe das Buch vor dem Amtsantritt im Jänner 2009 geschrieben.

Miami. Mit Bangen beobachten Meteorologen Hurrikan Igor im Atlantik östlich der Antillen: Mit 241 Stundenkilometren erreichte der perfekt geformte Wirbelsturm die höchsten Winde seit 2007. Noch hält Igor mit einem westlichen Kurs auf die Antillen zu.
Dreht ab. Doch das National Hurrican Center in Miami erwartet einen Schwenk nach Norden vorbei an den Karibik-Inseln. Auch die US-Küste, die jüngst von Hurrikan Earl gestreift wurde, dürfte, so letzte Kursberechnungen, diesmal verschont bleiben. Alarm hingegen auf den Bermudas. Die Inseln liegen im Fadenkreuz.

New York. Ihre Talente reichten eher, um mögliche Informanten ins Bett zu kriegen anstatt sie auszuspionieren. Russen-Sex-Spionin Anna Chapman wäre ein ziemlich nutzloser Maulwurf gewesen, lautet das Fazit ihrer Ex-Männer in New York, die im Magazin Parade erstmals auspackten.
Flirten. Brillant ihre Verführungskünste: „Da gab es die zufällige Handberührung, das Flüstern ins Ohr mit Lippenberührung“, so ein Ex. Doch bei einem Treffen der Verflossenen nach ihrem Auffliegen im Juni wurde auch klar: Sie hatte selbst beim Bettgeflüster wenig geheimes herausgefunden, obwohl sie Dutzende Lover hatte.

# 15. September: Tea Party…

Washington. Die Außenseiterin Christine O´Donnell – unterstützt von Rechtsaußen Sarah Palin – rang in der Republikaner-Vorwahlen um den Senatssitz von Vize Joe Biden im US-Staat Delaware den Kandidaten des GOP-Establishments Mike Castle mit 53 zu 47 Prozent nieder. Bei den Republikanern eskaliert nach dem neuen Coup die Zerreißprobe: Die erzkonservative Bürgerbewegung gegen Steuern, Immigranten und Obama setzt sich in Vorwahlen mit Kandidaten durch, die jedoch wegen oft extremer Ansichten für chancenlos bei den Kongresswahlen im November gehalten werden.
Kampf um Senat. Lachende Dritte sind die Demokraten: Der nun gestürzte Castle war Favorit für den Senatssitz. Mit O´Donnell, der Ungereimtheiten mit ihren Privatfinanzen vorgeworfen wird und die Enthaltsamkeit als sicherste Verhütung ansieht, dürften die Demokraten den Sitz nun doch halten – und damit wohl auch die Mehrheit im Senat.

# 15. September: Aufregung um Obama-Buch

Vor seinen Büchern zittern die Präsidenten – und jetzt nimmer „Watergate“-Aufdecker Bob Woodward Barack Obama ins Visier: Das erste Buch mit dem Titel „Obama´s Wars“ sorgt vor dem Erscheinen am 27. September bereits für gehörige Aufregung. Der Fokus, so Woodward, liege auf „den kritischen Entscheidungen bei den Kriegen im Irak und Afghanistan“. Obamas Stab ist bereits entsetzt über den Titel: Der brandmarke den jungen Starpräsidenten eher als Kriegsherren statt globalen Friedenstifter samt Nobelpreis. Es ist Woodwards 15. Buch, elf wurden Bestseller. Über die Bush-Kriege nach 9/11 ließ er gleich vier Buchbomben voller Peinlichkeiten über Team Bush vom Stapel. Jetzt zittert Obamas Stab, obwohl dem Washington-Post-Starreporter exklusiver Zugang zum innersten Beraterkreis gewährt wurde. Er interviewte Obama, besuchte das White House 16 mal.

# 15. September: George Michael Haft-bound

Die Karriere von George Michael ist nach dem Haftspruch vorbei. Mindestens vier Monate dünstet er im notorischsten London-Häfn.
London. Es war der Moment, als Sänger George Michael (47) die Tragweite seiner neuen Situation kapierte: Gerade von einem Gericht wegen eines Marihuana-induzierten Verkehrsunfalls zu acht Wochen Haft verdonnert, schloss sich die schwere Stahltür mit hallendem Knall hinter ihm. Der ehemalige Wham!-Sänger befand sich in einer Haltezelle – am Weg zur Anstalt Pentonville in Nord-London. „Er brach zusammen“, erzählte ein Mithäftling dem Daily Mirror: „Er vergrub seine Hände im Gesicht, weinte wie ein kleines Kind“. Immer wieder hätte er gestammelt: „Ich kann nicht glauben, dass mir das wirklich widerfährt…“
Karger Haftalltag. Tatsächlich wird sich der britische Skandalbarde auf karge Wochen einstellen müssen. Mindestens ein Monat muss er absitzen. Im A-Flügel der notorischen Haftanstalt Pentonville, einst wegen Überfüllung, mangelnder Klos und sogar einer Rattenplage beanstandet, büßt er seine Strafe ab. Ob Michael aus „Sicherheitsgründen“ eine Einzelzelle bekommt, wird erst verlautet. Immerhin ist der triste Ort geschichtsträchtig: Poet Oscar Wild saß dort 1895 wegen angeblicher „Sodomie“ ein.
Schon vor der Haft war Michaels Karriere praktisch kaputt. Höhepunkt de tiefen Falls: In den frühen Morgenstunden des 4. Juli war er mit seinem 95.000 Euro teuren Range Rover in den Laden Snappy Snaps gekracht. Polizisten fanden in zusammengesackt über dem Lenkrad, seine Augen aufgerissen. Totales Delirium. Als ihn Beamte in Handschellen abführten, schwitze er und rang nach Luft. Tests zeigten einen deliriösen Mix aus Marihuana und verschreibungspflichtigen Medikamenten.
25 Joints. Zuletzt schaffte er, laut Daily Mail 25 Joints pro Tag kiffend, mehr Einträge im Strafregister als Hitsingles. 1998 wurde er beim Oralsex in einem L.A.-Klo erwischt, im April 2006 im Drogenrausch im Hyde Park in seinem Auto, 2008 schnappten ihn Bobbys mit Drogen in einer Toilette, im Vorjahr donnerte er – wieder reichlich benebelt – von hinten in einen LKW. Er ist uneinsichtig. Bisher gab es nicht mal ein „Sorry“.

# 16. September: Millionen tote Fische…

New Orleans. Von der Ferne sieht es aus wie eine Schotterstraße. Wer näher kommt entdeckt jedoch rasch den ganzen Horror: Ein Flusslauf des Mississippi-Deltas vor New Orleans ist komplett bedeckt mit Millionen an toten Fischen. Panisch fragen Einwohner der geplagten US-Golf-Küste: Beginnt jetzt, fast fünf Monate nach der Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko das große Fischsterben?
Ausmaß erschreckend. Immerhin war die größte Ölpest aller Zeiten (790 Millionen Liter ausgetreten) dort eingesickert. Ein plötzlicher Massentod von Fischen ist im Delta zwar nicht ungewöhnlich: Jäher Sauerstoffmangel im Wasser führte schon vor der Ölpest zu „Todeszonen“. Doch beim jüngsten Tierfriedhof scheint vor allem das Ausmaß erschreckend. Und, so Experten: Normal stirbt meist nur eine Art und nicht Dutzende wie jetzt. In der Kadaverschicht treiben Rotbarsche, Krabben, Garnelen und Aale. Sogar ein toter Wal wurde nahebei entdeckt.
Untersuchungen? „Wir wollen wissen, warum heuer so viele Fische sterben“, fordert Lokalpolitiker Billy Nungesser Untersuchungen durch die US-Regierung. Marinebiologen hegen bereits einen Verdacht: Die explosionsartige Vermehrung ölfressender Mikroben könnte den Sauerstoffgehalt gesenkt haben.

# 16. September: Hat Ashton?

Feuer am Dach in der Ehe zwischen Hollywood-Star Demi Moore (47) und Junggatten Ashton Kutcher (32). Eine 21-Jährige Brünette namens Brittney Jones – weniger als halb so alt wie Demi – packt im US-Magazin „Star“ über eine stürmische Affäre mit dem Filmstar („Just Married“) aus.
Das Protokoll einer angeblichen Verführung: Jones traf Kutcher am 24. Juli in einem Kegellokal in L.A.. Er flirtete, sie steckte ihm die Handy-Nummer zu. Drei Tage später kam eine SMS von ihm: „R U Busy“ (Hast du Zeit?) Er holte sie von einem Parkplatz ab, fuhr die junge Frau, die Moore frappant ähnlich sieht, in seine Millionenvilla. Demi drehe gerade in Detroit, erklärte er beim Mischen eines Wodka-Tonic. Er hätte ihr sogar erzählt, wie sehr er Demi liebe und wie glücklich die Ehe sei.
Trotzdem ging er ans Werk: Mit sanfter Musik im Hintergrund kam es zum Sex – auf der Couch. Ins Ehebett wollte er nun doch nicht. Brittneys Urteil: „Er ist ein toller Liebhaber“. Kutchers Anwalt dementierte die Story heftig. Und das Ehepaar publizierte plötzlich via Twitter eine Serie verliebter Fotos zusammen.

# 16. September: Julias globale Sinnsuche…

In ihrem letzten Kino-Abenteuer „Eat, Pray, Love“ (ab jetzt im Kino) begibt sich Hollywood-Superstar Julia Roberts (42) auf die globale Sinnsuche: Eine in ihrer Karriere erfolgreiche, doch gerade geschiedene Amerikanerin lässt sich inspirieren von der kulinarischen Köstlichkeiten Italiens, erlebt die Kraft des Gebetes in Indien und erfährt die Balance wahrer Liebe im indonesischen Bali.
Für Roberts war das Filmprojekt, basierend auf dem autobiografischen Bestseller von Elizabeth Gilbert, der neuste Versuch, die Transformation der „Pretty Woman“ ins Charakterfach voranzutreiben. Ihre Schauspielkunst wurde zwar gewürdigt, doch die Story insgesamt verrissen: Die Suche „einer reichen weißen Frau“ nach dem Sinn des Lebens in der Armut Indiens und Indonesiens wirke „etwas fehl am Platz“, schrieb USA Today. Kommerziell wurde der Film zum Erfolg: 74 Millionen Dollar flossen bisher in die US-Kinokassen.
Und Roberts hatte bei der weltweiten PR-Tour genug Gelegenheit, über ihr eigenes Eheglück zu schwärmen: „Überglücklich“ sei sie, dass sie mit Kameramann Daniel Moder, den sie 2002 ehelichte, ihren Traumpartner fand. „Er ist mein Fels, mein Kumpel“, erzählte sie der Londoner „Sunday Times“: „Und er lässt mich niemals im Stich“. Es gäbe kein Geheimnis für eine erfolgreiche Ehe“, sagt sie, keinen „magischen Trick“. Roberts sei einfach nur glücklich, jemanden gefunden zu haben, mit dem sie ein gemeinsames Leben aufbauen konnte. Mit ihren drei Kindern, den Zwillingen Hazel und Phinnaeus (5) sowie Henry (3), genießt sie die Mutterfreuden.
Trotz aller Harmonie stolperte Roberts doch in Kontroversen: Dass sie plötzlich zum Hinduismus konvertierte, und ihre Familie zum Meditieren in einen Tempel schleppe, wurde aufgeregt debattiert. Dazu behauptete ein Tabloid nach dem Vergleich zweier Fotos, sie hätte ihre Brüste vergrößern lassen – obwohl sie sich zuletzt kategorisch gegen Schönheits-OPs und Botox-Spritzen stellte. Vielleicht ist aber auch bloß der „Eat“-Teil ihrer Rolle: Während des Drehs soll sie fast fünf Kilo zugenommen haben, gab sie zu.

# 17. September: Carla und die Ehrgeizigen…

Washington/Paris. Laut einer Passage eines neuen, in Kürze erscheinenden Skandal-Buches über Frankreichs Präsidenten-Gattin Carla Bruni – „Carla und die Ehrgeizigen“, verfasst von den Reportern Michael Darmon und Yves Derai – wäre es zu einem brisanten Dialog zwischen First Lady Michelle Obama und Bruni gekommen. Bruni fragte, wie die Dinge so stehen mit Michelles ihrem Job. „Fragen Sie nicht“, hätte Mrs. Obama geantwortet: „Es ist die Hölle, ich kann es kaum ertragen“.
Dementis. Die US-Medien rotierten: Eine Frau, der ein Leben in Pomp und Luxus „höllisch“ findet, während laut jüngsten Zahlen 43,6 Millionen US-Bürger in bitterer Armut leben? Das White House und auch die französische Botschaft dementierten prompt energisch die Aussage.

# 17. September: US-Reporter

New York. Ein Monstersturm führte zu schweren Verwüstungen in New York. Als grünlich schimmernde Walze rollte die Front über die 8,3-Millionen-Einwohner-Metropole: Windböen mit 160 Stundenkilometer entwurzelten vor allem in Brooklyn tausende Bäume, Fassaden stürzten teilweise ein. Mütter mit Kinderwägen liefen bei Hagelschlag um ihr Leben. Eine Frau wurde von einem Baum erschlagen. Durch herumfliegende Äste, und Gebäudeteile gab es Verletzte. 30.000 sind ohne Strom. Auf Videos zu sehen: Zuerst wurde der Himmel pechschwarz, dann brach das Inferno los. Jetzt soll ermittelt werden, ob es gar ein Tornado war.

New Orleans. Die Horrorbilder der Millionen toten Fische im Mississippi-Delta schreckten die Welt auf: Starben sie an der BP-Ölpest? Das für Fischfang zuständige Louisiana-Ministerium dementierte: Demnach hätte extreme Hitze bei gleichzeitiger Ebbe den Sauerstoffgehalt plötzlich gesenkt. Doch die Bevölkerung traut den Beamten nicht: Gefordert wird eine Autopsie an den toten Fischen, ob sie nicht doch wegen dem Öl umkamen.

# 17. September: Kutcher unter Feuer

Sie sind eines der echten Traumpaare Hollywoods: Die Kinostars Demi Moore (47, „Ghost“) und Ashton Kutcher (32, „Just Married“) wurden bisher bewundert, wie sie ihre Romanze trotz dem Altersunterschied so feurig halten. Nun jedoch droht die Ehe in einem Inferno an Enthüllungen über Kutchers mögliche Affären zu implodieren. Oder: Ist alles nur eine perfide Kampagne ruchloser US-Tabloids?
Das Drama begann im Vormonat mit der ersten Story im Magazin „Star“ über Ashtons mögliche Ausfahrten aus dem Ehehafen: Demnach hätte ihn ein Zeuge im LA-Edellokal „Madeo“ gesichtet, wie er eine heiße Blondine in einer dunklen Ecke an die Wand stellte. „Dann haben sie es gatan“, so der Zeuge. Die Episode ließ sich noch relativ leicht glattbügeln: Kutcher tobte via Twitter über den „Rufmord“, drohte mit Verleumdungsklagen. Auffällig schien nur, dass Demi eine Serie scharfer Bikini-Fotos im Internet publizierte, wo sie neckisch vor den Badezimmer-Spiegel posierte. Gefragt wurde: Will sie ihren jungen Gatten mit aller Gewalt an der Stange halten?
Weit verheerender jedoch die jetzigen Enthüllungen, wieder im „Star“: Diesmal gibt es eine Kronzeugin, die sich fotografieren ließ und ihr Liebestreffen detailreich schildert. Was die 21-Jährige Brünette Brittney Jones erzählte, muss Demi in ohnmächtige Rage versetzten: Vor dem Leibesakt auf der Couch hätte Kutcher der jungen, bereits halb entblößten Frau sogar erzählt, wie sehr er Demi „liebe“, und sie echte „Seelenverwandte“ seien. Seine Triebe hielt das kaum im Zaum: „Er ist ein großartiger Küsser“, sind Brittneys pikante Aussagen in Millionen-Auflage nachzulesen: „Ich hätte ihn die ganze Nacht küssen können“. Langsam hätte er sie ausgezogen, hatte keine Eile, sanft liebkoste er sie am Nacken. Die Geliebte: „Seine Haut war sanft, er roch gut, sein Körper ist toll gebaut“. Der Liebesakt wäre was „ganz besonderes“ gewesen, sagt sie: „Er ist sehr rücksichtsvoll, richtig süß, ich fühlte mich so sicher in seinen Armen“. Branchenüblich zahlen Tabloids für solche explosive Aussagen oft über 100.000 Dollar. Da Kutchers Vergangenheit nun immer brutaler ausgeleuchtet wird, könnten sich weitere Geliebte melden. Gefragt wird schon: Führte er gar ein Doppelleben wie einst Sex-Golfer Tiger Woods?
Kutcher dementierte zornig, fühlt sich von der Paparazzi-Presse verfolgt: „Dass mich das Magazin als Seitenspringer bezeichnet, ist ehrenrührig, ich hoffe, meine Anwälte sehen das auch so“. Zur Image-Reparatur lud das Ehepaares wieder auffällig viele rührende Fotos auf Twitter. Doch über eine Klage gegen den „Star“ ist noch nichts bekannt.

# 18. September: Durchgefallen…

New York. Hollywood-Skandalnudel Lindsay Lohan (24) kriegt ihr Leben einfach nicht auf die Reihe: Nachdem sie bei einem vom Gericht verordneten Drogentest durchfiel drohen neuerlich 30 Tage Haft. Lohen, die erst im Sommer zwei Wochen im Häfn dünstete und drei in einer Entzugsklinik, musste sich als Teil ihrer Bewährungsauflagen rigorosen Tests unterziehen: Letzte Woche wurden dabei Spuren von Kokain entdeckt. Lohan dementierte zuerst die Enthüllung – leicht verwirrt: „Mir geht es gut“, sagte sie, „die sind ja alle durchgeknallt…“
„Krankheit“. Tja. Stunden später kam die Einsicht: „Leider habe ich den Test vermasselt“, twitterte sie, beteuerte: „Von Drogenmussbrauch wird man nicht über Nacht geheilt“. Ihre Selbstdiagnose: Guter Wille! „Jeden Tag komme ich mit kleinen Schritten meiner Heilung näher“, schrieb sie. Wie das konkret aussieht, demonstrierte sie zuletzt in New York: Da hüpfte sie fröhlich in der Disco Boom Boom Room bis zum Sonnenaufgang auf der Tanzfläche herum.
Zurück in Zelle? Was passiert jetzt? Die Behörden wollen LA-Richter Elden Fox einen Report über Lohans „Genesung“ vorlegen. Fox dürfte sie dann vor Gericht zitieren, explizit hatte er gewarnt: Jeder positive Test bringt ihr neuerlich ein Monat gesiebte Luft. Der Rückfall könnte auch ihr geplantes Karriere-Comeback torpedieren: In Kürze beginnt in Louisiana der Dreh für den Streifen Inferno, wo sie einen Porno-Star spielt. Dazu sollte bei der Klamauk-Show Saturday Night Live in New York auftreten. Das Problem: Richter Fox könnte ihr ein „Reiseverbot“ auferlegen, wo sie den Staat Kalifornien nicht verlassen darf.

# 19. September: Zu spät für Lindsay?

Jetzt soll es Skandal-Aktrice Lindsay Lohan (24) endlich kapiert haben – doch es könnte längst zu spät sein. Nach dem Durchfallen beim gerichtlichen Drogentest, wo Koks-Konsum nachgewiesen wurde, hätte sie laut Freunden erstmals zugegeben, dass sie „ein echtes Problem“ habe. Frührer hörten die bloß dumme Ausreden und absurde Selbstverleugnung. Berichtet wird, dass sie „am Boden zerstört ist“. Den späten Weckruf für das Partyluder reflektiert auch ihre Mea culpa via Twitter: „Leider habe ich den Test vermasselt“, tippte sie: „Ich bin bereit, die Konsequenzen für meine Handlungen zu tragen“. Freunde zeigten sich fast „geschockt“, so der Webdienst TMZ, dass sie eigene Verantwortlichkeiten akzeptierte. Der Lohan-Eintrag wirkte so eigentümlich, dass sogar spekuliert wurde, ob ihn Anwälte verfassten.
Wieder steht sie am Abgrund: LA-Richter Elden Fox dürfte in Kürze den offiziellen Report über ihren Drogenrückfall erhalten, könnte – wie er sie bei der Entlassung aus der Entzugsklinik warnte – für 30 Tage zurück ins Frauengefängnis nach Lynwood schicken. Dort dünstete sie im Sommer bereits zwei Wochen. Ihre neue Taktik: Wie ihrem Freundeskreis wolle sie nun auch dem Richter vermitteln, dass sie es diesmal wirklich, total, absolut und ehrlich kapiert habe.
Ihre letzte Chance für ein Comeback steht am Spiel: Deals in der Gesamthöhe von fünf Millionen Dollar warteten. Der Regisseur des Filmes „Inferno“, wo Lohan Siebziger-Pornostar Linda Lovelace verkörpert, zeigte sich „schockiert“ über den jüngsten Skandal. Weitere Verzögerungen des für November geplanten Dreh könnten die Versicherungsprämien dramatisch erhöhen. Auch wackelen Lohans Auftritte bei der TV-Kultshow „Saturday Night Live“ und die geplante Rolle als Radiomoderatorin (in der Höhe von einer Million Dollar). Beide Positionen sind in New York, doch Richter Fox könnte ein „Reiseverbot“ anordnen, wo sie den Staat Kalifornien nicht verlassen dürfte.
Sie beteuerte, ihrer Heilung jeden Tag „mit kleinen Schritten“ näher zu kommen. Doch das war bisher schwer nachvollziehbar: In der New Yorker Disco „Boom Boom Room“ tanzte sie die Nacht durch, war wieder Dauergast im Party-Tempel „Chateau Marmont“ in L.A.. Auch ihre Fahrkünste schienen wenig verfeinert: Mit ihrem Maserati streifte sei einen Kinderwagen. Jetzt will sie Alkoholklassen besuchen, statt in Dicos zu tanzen, versprach sie.

# 19. September: Monsterleck gestopft…

Exakt 152 Tage nach der Explosion der BP-Plattform „Deepwater Horizon“ (elf Tote) wurde das Monsterleck im Golf von Mexiko für permanent gestopft, die Quelle für „tot“ erklärt. Eine der beiden Entlastungsbohrungen hatte bereits in der Vorwoche das Bohrloch in 5.400 Meter Tiefe erreicht. Am Wochenende wurde Beton gepumpt, Tests bestätigten die endgültige Abdichtung. Bereits im Juli war das Leck, aus dem pro Tag 9,5 Millionen Liter Öl schossen, provisorisch mit einem Druckdeckel gestopft worden. Im August wurde von oben Beton ins Loch gepumpt.
Trotz dem Erfolg bleibt die Bilanz verheerend — und die Folgen der größten Ölpest nach einem Unfall aller Zeiten unklar: 780 Millionen Liter der schwarzen Pest schossen aus dem Tiefseeloch, 189 Millionen Liter wurden von einer Armada aus 175 Schiffen vom Meer gesaugt oder verbrannt. 7.500 Arbeiter putzen Teerklumpen und Öl von den Stränden in vier Bundesstaaten. Die Sommer-Saison fiel vor allem in Florida fast komplett ins Wasser, der Schaden wird allein für heuer auf weit über zehn Milliarden Dollar geschätzt. Verheerend die Folgen für die Tierwelt: 4.678 Tote Tiere wurden aufgesammelt, die meisten Vögel, aber auch 72 Delfine.
Immerhin: Die allergrößten Horror-Szenarien blieben aus, vor allem gelangte die Ölbrühe nicht in den Golfstrom, der sie die US-Ostküste hinauf bis nach Boston raufgeschwemmt hätte. Doch die Langzeitfolgen sind noch unklar: Gerade wurden in einem Wasserarm des Mississippi-Deltas Millionen tote Fische entdeckt. Ob die Ölpest eine Rolle bei diesem grausigen Massentod spielte, wird noch untersucht. Dazu entdeckten Wissenschaftler am Meeresboden eine bis zu fünf Zentimeter dicke Ölschicht voller toter Shrimp und Würmer, die sich bis zu 170 Kilometer vom Leck erstreckt.
Die riskanten Ambitionen der Öl-Industrie sind weiter ungebrochen: Selbst das „Deepwater“-Reservoir könnte nochmals angezapft werden. Über sieben Milliarden Liter Öl werden dort in der Erdkruste vermutet. Experten: Sollte BP eine neuerliche Bohrung aus „Imagegründen“ nicht wagen, dürften es andere Ölmultis versuchen.

# 20. September: US-Reporter

Washington. Aufregung um Tea-Party-Aufsteigerin Christine O´Donnell: Ausgegraben wurden alte Aussagen der Senats-Kandidatin in Delaware, wonach sie einst an „Hexerei“-Ritualen teilnahm, wie sie einst in der TV-Talkshow Political Incorrect erzählte „Ich war an einem satanischen Altar“, sagte der Protege von Sarah Palin (die 2012 US-Präsidenten Barack Obama herausfordern dürfte) : „Es gab da ein wenig Blut, keine große Sache“.
Unwählbar? Immer deutlicher wird, wie „unwählbar“ die schrille Senkrechtstarterin beim Duell gegen Demokraten Chris Coons sein dürfte. O´Donnell werden neben schockierenden Aussagen, wonach sie AIDS-Kranke nicht als Opfer bezeichnen wollte, vor allem eine betrügerische Finanzgebarung ihrer Kampagnengelder vorgeworfen. Prompt sagte sie zwei TV-Interviews ab. Sie illustriert das Dilemma der Republikaner: Durch die Tea Party droht ein massiver Rechtsruck, der die Chancen für einen Erdrutschsieg bei den Midterm-Kongresswahlen schmälert. Team Obama plant eine aggressive Kampagne, wo Republikaner in den Fängen radikaler Tea-Party-Irrer hochstilisiert werden.

Hamilton. Mit Windspitzen von 150 Stundenkilometern zog Hurrikan „Igor“ über die Ferieninsel Bermuda hinweg. Verletzt oder getötet wurde niemand, doch die Schäden sollen beträchtlich sein: Fast auf der gesamten Atlantik-Insle fiel der Strom aus,
Fluten. Der 24 Stunden lang in Tropensturmstärke heulende Wind blies Bäume um, deckte Hausdächer ab. Mehrere Straßen wurden durch Trümmer und Baumäste blockiert. In der Hauptstadt Hamilton stand das Wasser Knietief.

Los Angeles. Nadya Suleman, weltberühmte Mutter von Achtlingen und sechs weiteren Kindern könnte in Kürze obdachlos sein, Sie ist mit den Hauskredit-Rückzahlungen in schweren Verzug geraten, schuldet der Bank nun über 7.500 Dollar. Der letzte Aufschub soll Anfang November ablaufen, dann drohe ihr der Rauswurf aus der Villa. Suleman könnte in Kürze auch um Notstandshilfe ansuchen, hieß es. Sie konnte ihren Ruhm durch TV- und Buchdeals nicht in bare Münze verwandeln.

# 21. September: Fankenfische

Washington. Der prompt „Frankenfisch“ getaufte Turbolachs wächst durch die genetische Implementierung eines Wachstumshormons doppelt so schnell und wird zweifach so groß. Jetzt prüfte die US-Gesundheitsbehörde FDA die endgültige Zulassung,
Gen-Tiere. Der Verzehr des genetisch auffrisierten Fisches der Firma AquaBounty wurde schon zuvor als unbedenklich eingestuft. Gen-Manipulationen sind in den USA in der Landwirtschaft üblich. Mit dem Fisch würde jedoch erstmals ein Gen-Tier zugelassen.

# 22. September: Hillarys Haare…

Es ging eigentlich um todernste Dinge beim Auftritt von US-Außenministerin Hillary Clinton beim UN-Gipfel in New York: Der Hilfe Hunderttausender hungernder Kinder im überfluteten Pakistan und bebenzerstörtem Haiti. Doch alle redeten über ihre Haare: „Bad Hair Day“, heißen Frisur-Unfälle im US-Jargon. Und Hillary trat ordentlich in den stilistischen Fettnapf: Mit einem billigen Plastik-Haarklipp, „der sonst eher beim Duschen zum Einsatz kommt“, wie sich US-Medien amüsierten, fixierte sie ihre Locken nach hinten. So streng, dass die Frisur fast wie ein Facelift wirkte. Es hagelte harsche Kommentare am Internet: „Sie sieht aus, als würde sie schnurstracks aus dem Bett gerade zum Schulbus laufen“, ätzte jemand. Hillarys oft misslungene Frisuren waren während ihrer Zeit als First Lady Legende. Doch zuletzt wurde ihr guter Stil gelobt. Der Plastikklipp ist ein schwerer Rückfall.

# 22. September: Woodwards Buchbombe

Augregung um eine neue Buch-Bombe von „Watergate“-Aufdecker Bob Woodward (67). Im Visier des Starreporters: US-Präsident Barack Obama. In „Obama´s Wars“ (ab Montag im US-Handel) steht hauptsächlich Obamas Ringen um eine Ende des Afghanistan-Krieges im Zentrum. Enthüllt wird, dass das nach außen hin so kühl kalkulierend, professionell erscheinende Obama-Team ein zerstrittener Haufen ist – die Korridore rund um das Oval Office Austragungsstätten persönlicher Eitelkeiten, wüster Schimpfkanonaden und bitterer Rivalitäten.
Das Tauziehen um einen neuen Kriegsplan eskalierte zum feindseligen Showdown zwischen dem Pentagon und Obama. Der fühlte sich durch die öffentlichen Forderungen der Militärs nach einer massiven Truppenaufstockung „in die Ecke gedrängt“, so Woodward. Er forderte vehement eine Exit-Strategie, fuchtelte dramatisch mit einem Kongress-Bericht herum, wonach zehn weitere Jahre in Afghanistan 889 Milliarden Dollar kosten würden, rief: „Ich werde keine Billion Dollar dort verpulvern“. Obama sprach sich dezediert gegen jegliches „Nation Building“ aus, forderte ausschließlich Strategien, die Amerikas Rolle letztendlich verringern.
Doch die Grabenkämpfe wurden eklig: Vize Joe Biden beschimpfte Afghanistan-Sonderbeauftragten Richard Holbrooke als „egoistischsten Bastard, den ich jemals traf“. Sicherheitsberater Jim Jones wiederum nannte die Berater des Präsidenten verächtlich „das Polit-Büro“, „Kakerlaken“ oder „Mafiosi“. Obama – der von Woodward als „professoraler Präsident“ beschrieben wird, der seinem Stab sogar „Hausaufgaben“ aufträgt – platzte schließlich der Kragen: Eigenhändig arbeitete er einen sechsseitigen Kriegsplan aus, der zwar 30.000 zusätzliche Truppen vorsah, doch einen zwingenden Abzugsbeginn in 2011. Doch Zweifel bleiben: Holbrooke glaubt weiter, das der Plan „nicht funktionieren“ könne, so Woodward.
Weitere brisante Enthüllungen:
# Die CIA dirigiert in Afghanistan eine 3.000 Mann starke Armee aus lokalen Milizen, die Taliban und al-Qaida-Führer töten;
# Afghanistans Präsident Hamid Karzai soll laut US-Geheimdiensten „manisch depressiv“ sein und schwere Medikamente nehmen;
# Die USA ist auf einen Atomschlag durch Terroristen völlig unvorbereitet, zeigte eine geheime Übung im Mai.
Trotz Obamas strikte Anweisungen gegen die vom Pentagon propagierte Eskalation in Afghanistan, geben die Generäle nicht auf. Nach einer neuerlichen Truppenforderungen explodierte Obama jüngst, brüllte: „Ich habe genug davon!”

# 23. September: Obamas Nahost-Push

US-Präsident Barack Obama nutzte die Weltbühne der UN-Vollversammlung aus 192 Nationen in New York für seinen Nahost-Friedens-Vorstoß – doch wieder überschattet der Showdown mit Iran-Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad den Gipfel. „Wir müssen nicht in den alten Trott verfallen, uns vom Ziel zweier friedlich nebeneinander lebender Staaten, Isreal und Palästina, durch Terror, bittere Worte und alte Feindschaften abhalten zu lassen“, appellierte Obama. Und dramatisch: „Denken wir an ein junges Mädchen in Gaza, das ihre Träume ausleben will, oder den Jungen in Sderot, der ohne Angst vor Raketenfeuer leben will“.
Obama, der 2009 den Friedensnobelpreis kassierte, hatte zuletzt erste intensive Verhandlungen seit Jahren in Gang gesetzt. Der Traum: Die frischgebackene Nation Palästina in einem Jahr am East River als neues UN-Mitglied begrüßen zu können.
Doch der Showdown um Teherans Atom-Programm dominiert: Stunden nach Obama provozierte Ahmadinedschad, der zuletzt mit dem „Weltkrieg“ drohte, vom gleichen Holzpodium aus. Skurril: Bei seiner ersten Rede vor dem Armutsgipfel scheiterten die Übersetzer mit der Übertragung der Tiraden ins Englische. Selten war der Zorn über den „Wahlbetrüger“ und Holocaust-Leugner in New York größer: Exil-Iranern und jüdische Demonstranten belagerten lautstark sein Hotel.
Obama will Teheran drängen, dem letzten Herbst geplatzten Deal einer Urananreicherung im Ausland zuzustimmen. Iran hätte dabei 1.200 Kilo an Nuklear-Brennstoff im Tausch gegen fertige Brennstäbe sollen. Die Welt steht mit dem Rücken zur Wand: Geheimdienste warnen, dass das Mullah-Regime bereits in einem Jahr über eine A-Bombe verfügen könnte. Und Israels Säbelrasseln wird lauter: Militärschläge könnten das Programm „um Jahre zurückwerfen“, warb Vize-Außenminister Dan Ayalon bereits offen für die „militärische Option“. Die USA errang im noch diplomatischen Ringen zumindest einen Teilerfolg: Russland sagte den Verkauf von S-300-Boden-Luft-Raketen ab. Mit denen sollten Irans Atomanlagen gegen Luftschläge verteidigt werden.
Ernüchterung herrscht nach dem am Mittwoch beendeten UN-Armutsgipfel, trotz einer weiteren Ruckrede Obamas, wo er eine neue Ära „effizienterer Entwicklungshilfe“ sah. Doch nach 200 Reden blieben wenig konkrete Zusagen.

# 23. September: US-Reporter

Washington. Der Hype um das neue Obama-Buch durch Starreporter Bob Woodward wird schriller: Bei einer Startauflage von 620.000 Exemplaren von Obama´s Wars wird schon nachgedruckt. Beim Internetladen Amazon stieg der Knüller über Nacht auf Rang 2 der Bestsellerliste. Der Watergate-Aufdecker beschreibt in gewohnt pfeffrigen Details Obamas Ringen inmitten eines sich gegenseitig beflegelnden Beraterteams und starrköpfigen Generälen um eine Afghanistan-Strategie (ÖSTERREICH berichtete).
Gute Noten für Obama. Wenn auch das Ausmaß an Intrigen und Zweifeln am Erfolg der Kriegspläne schockiert. Insgesamt gibt Woodward – der einst Richard Nixon stürzte und in 16 Bestsellers fünf weitere Präsidenten bloßstellte – Obama als resoluten Oberkommandierenden gute Noten. Das White House zeigte sich zufrieden. Für Aufregung unter den Rechten sorgt jedoch eine Passage, wo Obama meint, die USA könnten auch eine weitere Terrorattacke verkraften. Über einem „skandalösen Fatalismus“ schimpfte Liz Cheney, Tochter des Ex-Vize.
Scoop. Die Wunden leckt ein unerwarteter Nebendarsteller, die Washington Post, wo Woodward als Chefredakteur werkt. Denn die erste Rezension hatte der Erzrivale New York Times ins Blatt gerückt, die „Post“ brachte ihre eigene, weit lahmere Story nur in einen Teil der Druckauflage. Heute erklärt Woodward auf ABC-TV erstmals seine Erkenntnisse.

Washington. Die Delinquentin Teresa Lewis (41) stand Donnerstag, 21 Uhr Ortszeit (Freitag 3 Uhr MEZ), in Virginia als erste Frau seit fast 100 Jahren vor dem Gang in die Todeskammer und Verabreichung einer Giftinjektion. Zuletzt hatte das US-Höchstgericht und Virginia-Gouverneur Bob McDonnell Begnadigungsgesuche abgeschmettert. Lewis war zum Tod verurteilt worden, da sie im Jahr 2002 zwei Männer zum Mord an ihrem Gatten und Stiefsohn anstiftete. Sie bot den Killern Sex und Geld an.
Barbarei. Der Fall sorgt für besonders große, weltweite Empörung: Denn Lewis hat einen IQ von nur 70, gilt dadurch als geistig behindert. Die vehementesten Beschwerden gegen die Barbarei kamen aus der EU.

# 23. September: Angst vor der Haft…

Los Angeles. Skandal-Aktrice Lindsay Lohan (24, Mean Girls) habe „große Angst“ vor einem neuerlichen Gang in die kargen Zellen des Frauengefängnisses in Lynwood (LA), so Freunde im Magazin People. Heute um 8:30 Uhr (Ortszeit) muss Lohan neuerlich vor dem strengen Richter Elden Fox in Beverly Hills erscheinen, nachdem sie – wieder – mit zwei verpatzten Drogentests gegen die Bewährungsauflagen verstieß. Festgestellt wurde der Konsum von Kokain und Amphetaminen.
30 Tage? Experten erwarteten, dass sie mindestens 30 Tage Haft ausfassen dürfte. Erst im Sommer verbrachte sie fünf Wochen in Knast und Reha. Danach gab es kurz Hoffnung: Sie wirkte ausgenüchtert, agil und attraktiv, stand mit Millionen-Deals vor einem Comeback. Doch jetzt sagen Freunde: Nichts hätte sich geändert, sie komme „von den Drogen nicht los“. Lohan hüpft herum in Discos, lebt weiter in totaler Selbstverleugnung. Experten sagen schon: Ein echter Entzug würde mindestens ein Jahr dauern.

# 23. September: Demi in der Krise…

Es müssen bittere Stunden sein für Hollywood-Star Demi Moore (47): Sie kämpft verzweifelt um ihre fünfjährige Ehe mit Junggatten Ashton Kutcher (32). Das Drama lässt sich mit einer Flut rührender Twitter-Bilder kaum wegkaschieren: Da tauchte ein Foto auf, wo sie Hände hielten. Dann berichteten sie über den Abschluss des Fastens vor dem jüdischen Fasttag Yom Kippur. Doch eher ist die Welt fasziniert über die brisanten Details seines möglichen Seitensprunges.
Sex auf der Couch. Im Magazin Star packte die 21-Jährige Demi-Look-Alike Brittney Jones über ihre heiße Sexnacht aus: Kutcher soll ausgerechnet bei einem Kegelabend mit seiner Frau mit ihr geflirtet, sie ihm ihre Handy-Nummer zugesteckt haben. „R U Busy?“ (Hast du Zeit) textete er ein paar Tage später. Sie erzählte in allen erotischen Details, wie er in der Villa Musik spielte, ihr einen Wodka-Tonic mischte, sie sanft küsste, entkleidete und dann auf dem Sofa „atemberaubenden Sex“, wie sie fand, mit ihr hatte. Und es soll nicht das erste Mal gewesen sein: Zuvor hatte ein Zeuge dem Star erzählt, wie Kutcher eine Blondine in einer dunklen Ecke eines Restaurants gegen die Wand gedrückt bediente.
Zittern in Österreich. Fans des Glamour-Duos in Österreich fragen bereits bange, ob beide überhaupt noch als Paar zum Benefiz-Pokern am 29. Oktober nach Pasching kommen. Kutcher hatte zwar mit „Verleumdungsklagen“ gedroht, doch bisher keine eingereicht. Eher dürfte er vor weiteren Enthüllungen zittern.
Dabei hat Moore, einst mit Film-Rabauken Bruce Willis verheiratet, alles unternommen, um sexy zu bleiben: 400.000 Dollar soll sie einst für eine komplette Runderneuerung investiert haben. Das Resultat ist erstaunlich, wie jüngste Bikini-Fotos auf Twitter zeigten. Verführerisch genug für Jung-Ashton? Offenbar kaum.

# 24. September: US-Reporter

Helle Aufregung um eine Sex-Klage gegen die Tiger-Dompteure Siegfried und Roy durch einen Ex-Assistenten: Oliver Preiss, der im April gefeuert wurde, hatte das deutsche Entertainer-Duo wegen “sexueller Belästigung” verklagt, berichtet ABC-TV nach Einsicht der Klage. Demnach hätte sowohl Siegfried Fischbacher als auch sein nach dem Tiger-Unfall schwer behinderter Partner Roy Horn regelmäßig “sexuelle Akte” von ihm verlangt, behauptet der Mann. Die Klage wurde in Las Vegas eingebracht, wo Fischbacher und Horn leben. Horn hätte sogar alle Assistenten sexuell belästigt, so die Klage, ihnen ständig unter die Hose gegriffen, sie gezwungen, Pornofilme zu schauen. Das Opfer verlangt 100.000 Dollar Entschädigung. Die Übergriffe hätten bei ihm ein “emotionalles Trauma” verursacht, sogar seine Ehe zerstört. Es soll nicht der einzige Fall sein: Dem Magazin “National Enquirer” hatte zuvor ein weiterer Betroffener sogar Videoaufnahmen von einem der Übergriffe zur Verfügung gestellt. Auch die frische Klage erwähnt, dass die Vorfälle anhand von Überwachungskameras leicht nachzuweisen seien.

Blutbad in Seattle: Oma tötet drei, dann sich selbst
Familiendrama in der Westküsten-Metropole Seattle: Eine geistig behinderte Großmutter eröffnete in einer Wohnung das Feuer, tötete drei Familienmitglieder, dann jagte sie sich selbst eine Kugel in den Kopf. Ums Leben kam ihr Schwiegersohn und zwei Enkeltöchter. Vor dem Amoklauf war ein 911-Notruf bei der Polizei eingegangen: Mitgeteilt wurde, dass die Oma mental unstabil sei und das Feuer eröffnet hätte. Dramatische Szenen gab es auf der Straße: Während SWAT-Elite-Polizeieingheiten anrückten, lief eine Verletzte lief aus dem Haus, brüllte: “Sie ist verrückt, sie ist verrückt!”

Luftwaffen-Offiziere: UFOs observierten Nuklear-Missiles
Am Montag wollen sechs Offiziere der Air Force bei einer Pressekonferenz im “National Press Club” in D.C. ein lang gehütetes Geheimnis preisgeben: Unbekannte Flugobjekte wären über Raketensilos geschwebt, der jüngste Vorfall erst im Jahr 2003. Dabei wären die Raketen plötzlich unbrauchbar gewesen. Insgesamt hätten 120 Offiziere ähnliche Beobachtungen gemacht. Die Militärführung wies sie an, Stillschweigen zu bewahren. Mit dem Gang an die Öffentlichkeit wollen die Soldaten das Pentagon zwingen, die Vorfälle zu bestätigen.

# 24. September: Ashton, Ashton…

So sehr sich das Hollywood-Traumpaar Demi Moore (47) und Ashton Kutcher (32) auch bemüht – sie können den Skandal um einen seiner offensichtlichen Seitensprünge nicht kaschieren. Als Wohltäter stellte das Paar beim Charity-Gipfel des Ex-Präsidenten Bill Clinton in New York Eintracht zur Schau: Sie heilten Hände, sie trug demonstrativ ihren Ehering, Kutcher platzierte seinen kunstvoll nahe der Kameralinse, für alle Welt sichtbar. Sie schmiegte ihren Kopf an seine Schulter. Doch es hilft wenig; Demis Ehe-Drama ist längst der größte „Buzz“ in Hollywood, der Fall des treulose Filmstars schwappte von der Unterhaltungspresse sogar auf CNN und USA Today über. Das Magazin People durchleuchtete bereist den Zustand der fünfjährigen Ehe – es liest sich streckenweise fast wie eine Autopsie.
Freunde dürften das Thema nicht ansprechen, die totale Anspannung ist dem Paar anzusehen. Nochmals die Sex-Akte Kutcher: Im Magazin Star packte die 21-Jährige Brittney Jones über ihre Liebesspiel mit dem zärtlichen, gut reichenden und toll gebauten Kutcher am Sofa der Demi-Ashton-Millionenvilla in L.A. aus. Als Beweis der Affäre druckt das Magazin den SMS-Verkehr zwischen den Lovers. Zu hundert Prozent schlüssig lässt sich die Affäre dadurch nicht belegen, die belastendsten Texte fehlen. Doch immerhin: Als Jones textet, ob er in Kürze mal wieder eine sturmfreie Bude habe, antwortete er: „Vielleicht am Ende des Monats“. Was er dabei vorhatte, wird er Demi sicher ausführlich erklären müssen. Der Auftritt in New York, wo Demi und Ashton alle Gerüchte um eine drohendes Ehe-Ende beerdigen hatten wollen, geriet prompt zum Rohrkrepierer: Experten für Körpersprache bestätigten, wie verkrampft alles rüber kam – wie große Demis Leid zur Zeit sein müsse.
Ein schwacher Trost für Moore ist, dass sie nicht die einzige Starfrau in L.A. ist, die durch die Hölle an Sex-Gerüchten über ihren Gatten geht: Sie teilt ihr Schicksal mit Victoria Beckham (36), Frau des Starkickers David (35). Im Magazin In Touch packte da die Prostituierte Irma Nici aus, wonach sie im Jahr 2007 mehrere Sex-Nächte mit Beckham in New Yorker Hotels gegeben hätte, inklsuive sogar einen flotten Dreier. Sie beschreibt Oralsex ohne Kondom, gibt dem Fußballstar eine 7 als Lover auf einer Zehnerskala. Beckham kündigte eine Klage gegen Bauer Media in Duetschland an, dem Besitzer von In Touch. Doch jetzt bestätigt die Betreiberin eines Call-Girl-Ringes, dass sie „Becks“ zumindest ein Mädchen schickte.

# 25. September: Obama laut Woodward

Vor ihm zittern Amerikas Präsidenten, 1974 stürzte er Richard Nixon im „Watergate“-Skandal, in 16 weiteren Bombenbüchern enthüllte er fünf Amtskollegen. Jetzt nahm „Washington Post“-Aufdecker Bob Wooward Starpräsident Barack Obama ins Visier. „Obama´s War“ erscheint am Montag in den USA, ist schon jetzt ein Bestseller (Auflage 630.000 Stück). Es geht in den 464 Seiten hauptsächlich um Obamas Feldzug in Afghanistan, wo derzeit 78.430 US-GIs kämpfen – und die mit Vulgaritäten gespickten Grabenkämpfe innerhalb seines Kriegskabinetts und mit den Pentagon-Generälen. Durch Woodwards Enthüllungen lässt sich das „System Obama“ aber nicht nur als Oberkommandierender der US-Streitkräfte ableiten. Dokumentiert ist generell sein Stil, seine Taktik, strategische Fähigkeiten und Leadership.

Obama, der Realist:
Obama machte sich nichts vor, schreibt Woodward: „Wissen Sie“, erzählte der Präsident einem Geheimdienst-Mitarbeiter kurz nach seinem Wahltriumph 2008 als er eine erste Übersicht der Lage serviert bekam, „ich hatte zuerst Angst, die Wahl doch noch zu verlieren“. Dann pausiert er: „Nach all dem was sie mir gerade berichtet haben, mache ich mir mehr Sorgen, sie gewonnen zu haben“. Rasch wurde ihm klar, „welch schlechte Karten“ er eigentlich in der Hand hielt, wie gigantisch das hinterlassene Chaos durch Vorgänger George W. Bush war. Doch Obama ist wird rasch zum Realisten, lässt die utopischen Träumereien vom Wahlkampf zurück. Und lernt schnell die Realitäten von 1600 Pennsylvania Avenue, dem White House: Als ihn etwa Vizepräsident Joe Biden fragt, warum er alles tue, um sich den ganzen, von Bush gestarteten Afghanistan-Feldzug „einzuverleiben“, schnappt Obama: „Weil ich bereits mitten drin stecke“.

Obama, der Professor
Der Bestsellerautor beschreibt einen „professoralen Stil“ des 44. US-Staatsoberhauptes. Gefürchtet unter seinem ohnehin massiv überarbeiteten Stab: Wenn Obama Hausaufgaben gibt, Mitarbeitern Studien oder Dokumente zum Studium über Nacht mitgibt, um fundiertere Entscheidungen treffen zu können. Tatschlich: Der Jurist hielt einst Vorträge vor Studenten an der University of Chicago. Das Woodward-Portrait spielt in die Hand von Kritikern, die Obama als „Spock“ aus Raumschiff Enterprise sehen, gefühlskalt, emotionskarg. Der Autor: „John Podesta war sich anfangs nicht sicher, ob Obama eigentlich irgendwas spürt, vor allem in der Magengrube“. Der Präsident sucht seine Entscheidungen eher methodisch, trachtet nach Konsens, lässt sich nicht drängen, auch wenn es viele Monate dauert – wie beim neuen Kriegsplan am Hindukusch.

Obama, der Gutgläubige
Als Obama beschließt, die erbitterte Rivalin aus den Primaries, Hillary Clinton, mit dem Außenamtsposten zu seiner Chefdiplomatin zu machen, fragt ihn Polit-Berater David Axelrod: „Kannst du ihr überhaupt über den Weg trauen?“ Obama argumentierte, dass sie, einmal ins Team geholt, äußerst loyal sein werden. Insgesamt behielt zwar er recht. Doch gelegentliche Spitzen sind unübersehbar, so der Watergate-Aufdecker. In einer Sitzung im „War Room“, den Hightech-Bunker unter dem Oval Office, begann sie einmal: „Mr. President, das Dilemma, dem SIE gegenüberstehen“ Allen fiel die Betonung prompt auf.
Offensichtlicher wird bei der Lektüre, dass der junge Präsident von den knallharten Taktikern des Pentagon in die „Ecke gedrängt wurde“, wie sich Obama selbst bei Woodward (er gewährte ein 1:15 Stunden langes Interview) beschwerte. Die Top-Generäle David Petraeus, Stanley McChrystal und Mike Mullen sowie Pentagon-Chef Robert Gates, die Obama zur massiven Truppenaufstockung drängten, enthielten dem Commander-in-Chief detaillierte Kampfpläne. Alternativ-Strategien zur Truppenaufstockung fehlten komplett. Geschickt wurden in der Öffentlichkeit die Forderungen der Militärs lanciert, Obama praktisch erpresst. Das Buch urteilt: Hätte er sie nicht erfüllt, wäre er fast als Verräter dagestanden. Und: Obama hätte das Spiel zu spät durchschaut.

Obama, der Schreihals
Als er sich wehrt, scheint es zu spät, die Eskalation des damals bereits acht Jahre andauernden Krieges ist kaum mehr aufzuhalten. Dennoch zeigt Obama Courage und starke Führungsqualitäten, auch wenn er dabei sogar mitunter seine legendäre Coolness, seine Contenance verliert, so Woodward: Nachdem er einen Kongress-Bericht vorgelegt bekommt, wo die Kosten von zehn weiteren Kriegsjahren in Afghanistan auf 889 Milliarden Dollar hochgerechnet werden, herrscht er Pentagon-Chef Robert Gates in Hillarys Beisein an: „Ich mache keine weitere zehn Jahre, ich verstricke mich nicht in langfristiges Nation-Building, ich gebe keine weitere Billion Dollar dafür aus“. Er forderte eine Exit-Strategie, glaubt, dass er die öffentliche Meinung nur maximal zwei Jahre lang auf seiner Seite haben werde, fürchtete gar „die Unterstützung der ganzen demokratischne Partei zu verlieren“.
Oft müsse Obama die Versäumnisse seines Regierungs- und Beraterteams in Eigenregie kaschieren. Denn Highlights des explosiven des Woodward-Wälzers sind die pfeffrigen Details der wüsten Grabenkämpfe in den Korridoren des West Wing: Vize Biden machte Sonderemissär Richard Holbrooke als „egoistischen Bastard“ runter, Sicherheitsberater James Jones beschimpfte Obamas engsten Beraterkreis als „Polit-Büro“, „Kakerlaken“ oder „Mafiosi“. Generäle beschwerten sich über Polit-Einflüsterer Axelrod als „Meistermanipulator“.
Nach Monaten des Gegacker patzte sogar Obama, der die Kriegsentscheidung zunächst nicht übers Knie brechen wollte, der Kragen: In Eigenregie verfasste er einen sechs Seiten langen Kriegsplan, ein klassischer Obama-Kompromiss, so der Autor: Mit 30.000 Zusatztruppen bekam das Pentagon seine Aufstockung („Surge“), wenn auch weniger als verlangten 40.000. Doch Obama setzte eine zwingende, 18-monatige Frist für den Start des Truppen-Rückzuges. Und er meint es ernst damit, steht da: Als ihn kürzlich Generäle wieder wegen mehr Truppen (4.500 Mann) und mehr Zeit bedrängten, explodierte Obama in einem seltenen Wutausbruch, brüllte: „Ich möchte davon nichts mehr hören“.
Doch nach all dem Gerangel scheint unter den am meisten alarmierenden Aufdeckungen: Viele in seinem Beraterteam aber auch im Pentagon äußern sich offen darüber, dass der Kriegsplan zum Scheitern verurteilt ist.

Obama, der Kalte
Der im Umgang mit seinem Team grundsätzlich überkorrekte Präsident lässt auf besonders eisige Weise jemanden wissen, wenn er durchgefallen ist: Holbrooke, der einst den Bosnien-Krieg beendete, dachte wohl, so Woodward, seine Rolle zum Afghanistan- und Pakistan-Emissär wäre eine „diplomatische Ehrenrund“. Das Buch: Es dauerte eine Weile, bis er kapierte, wie sehr ihn Obama nicht ausstehen konnte. Der Wendepunkt war eine bizarre Anekdote: Er ersuchte den Präsidenten, ihn nicht „Dick“ sondern, förmlicher, „Richard“ zu nennen. Doch Obama machte die Episode zum Treppenwitz im White House, erzählte es bei jeder Gelegenheit, stellte Holbrook bloß.

# 27. September: UNO bereitet sich auf E.T.-Besuche vor

Der Planet mag im Chaos versinken – doch die UNO bereitet sich auch ET-Besuche vor.
New York. Kein Witz: Die UNO soll in Kürze eine Sonderbeauftragte für die offizielle Begrüßung von auf der Erde landenden Aliens ernennen. Steigen einmal ETs aus ihren Untertassen und fordern „Bringt mich zu eurem Führer“, sollen sie zur malaysischen Wissenschaftlerin Mazlan Othman gebracht werden,
ETs. Othman ist Chefin der UN-Abteilung für „All-Angelegenheiten“. Sie ist optimistisch, dass sie ihren Job bald ausüben kann: „Die Suche nach extraterrestrischem Leben könnte Erfolg haben – wir sollten vorbereitet sein“.

# 27. September: Lindsay Charmoffensive

Skandal-Aktrice Lindsay Lohan (24 setzt nun auf eine Charme-Offensive, um einer neuerlichen harten Haftstrafe zu entgehen. Eine Berufungsrichterin ließ sie in dem Drama am Freitag nach 15 Stunden Haft gegen 300.000 Dollar Kaution zwar laufen. Doch Ende Oktober urteilt Richter Elden Fox über das Strafausmaß wegen ihrer Koks- und Amphetamin-Rückfälle.
Lohan will sich als geläutert präsentieren: Am Wochenende besuchte sie mit Mutter Dina eine Obdachlosenunterkunft für Kinder in L.A.. Sie gab Autogramme, posierte für herzerwärmende Fotos. Dazu will sich Lohan freiwillig auf Entzug begeben, in Kürze in einer Klinik mit einem „harten Programm“, so Insider, gegen ihre Sucht starten.
„Lindsay hat jetzt wirklich verstanden, dass sie ein echtes Suchtproblem hat“, so eine Freundin zum Magazin „People“: „Sie will mit ihrem Leben so nicht weitermachen“. Glück hat sie mit dem Verständnis der Produzenten ihres nächsten Filmprojektes „Inferno“, wo sie einen Pornostar spielt. Die verlegten den Dreh kurzerhand nach Los Angeles, um den Reiserestriktionen gegen Lohan zu begegnen.

# 28. September: Tödlicher Erdrutsch in Mexiko

Mexiko Stadt – Erdrutsch-Tragödie im Mexiko-Bundesstaat Oaxaca. Die 9.000 Einwohner des Ortes Santa Maria Tlahuitoltepec (220 Kilometer südöstlich der Kapitale Mexiko Stadt) schliefen, als nach heftigen Regengüssen eine Hang auf einer Breite von 200 Metern Dienstag früh um 3 Uhr Ortszeit nachgab.
Über 300 Häuser im Stadtteil El Calvario versanken in den Schlammmassen. „500, 600 oder gar 1.000 Menschen könnten tot sein“, sagte Gouverneur Ulises Ruiz (52). Der telefonisch erreichte Bürgermeister Donato Vargas beschrieb den Horror: „Ein lauter Knall riss uns aus dem Schlaf“. Dann nichts als Panik und Schreie. Verzweifelte begann sofort, mit bloßen Händen nach den Opfern zu graben.
Der Ort ist weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten: Weitere Hangrutsche und über die Ufer getretene Flüsse versperrten Helfern den Weg. Regierungshelikopter flogen erste Retter in das Katastrophengebiet. Der sintflutartige Regen war ausgelöst worden von der Resten des Tropensturmes „Matthew“.
Der Staat Oaxaca ist wegen der prächtigen Kolonialbauten und berühmten Ausgrabungsstätten eine populäre Touristen-Destination.

# 28. September: Unhappy mit Obama

Obama stemmt sich verzweifelt gegen das weitere Abrutschen in den Umfragen.
Washington. Neuer Tiefschlag für US-Präsident Barack Obama: Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist mit seiner Arbeit im Oval Office unzufrieden – und will ihn 2012 aus dem Amt jagen. Nur 38 Prozent denken, Obama verdiene die Wiederwahl, so eine Politico-Schockumfrage. Als Person finden die US-Bürger Obama zwar sympathisch, doch die stotternde Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit (9,6 %) und Enttäuschung über die fehlende Umsetzung des versprochenen „Wandels“ kratzen am Image. Zuletzt warf sogar Stabschef Rahm Emanuel das Handtuch.
Comeback? Der frühere Strahlemann suchte durch einen kraftvollen Auftritt vor Studenten in Wisconsin die Alte Magie auferstehen zu lassen. Obama will seinen Demokraten bei den Kongresswahlen Anfang November helfen.
Obamas möglicher Gegner 2012: Rechtsaußen-Sirene Sarah Palin. In den Comicsheften Archie wurde der „Kampf um Amerika“ bereits als wilder Faustkampf illustriert.

# 28. September: Nüchtert Lindsay nun aus?

Meint es Skandal-Tussie Lindsay Lohan (24) diesmal ernst mit der Ausnüchterung – oder sind es wieder bloß billige PR-Stunts.
Los Angeles. Nach ihrem 15-Stunden-Haftschock am Freitag (sie kam nur gegen 300.000 Dollar Kaution frei) sorgt nun eine neue „Saint Lindsay“ für Schlagzeilen: Statt in Stilettos und knappen Designer-Dresses packte sie im Holzfäller-Hemd in einem Obdachlosenheim zu. „Es ist so wichtig, was zurückzugeben“, twitterte sie gerührt.
Neue Einstellung: Lindsay die Strebsame! Am Pool studierte sie ein Filmdrehbuch, ein Signal, dass sie es wirklich ernst meint mit ihrem Karriere-Comeback. Dass sie´s noch hat, zeigten immerhin neue Nacktbilder aus dem Film Machete.
Neue Reha. Am wichtigsten: Lindsay hätte nun „wirklich kapiert“, ließ sie verbreiten, dass sie an Drogensucht leide. Und dringend Hilfe brauche. Zur Erinnerung tauchten prompt Horror-Bilder aus 2007 auf, wo sie völlig high beim Heroin-Drücken zu sehen ist. Stolz zeigt sie jetzt den SCRAM-Alk-Monitor am Bein, Ausdruck neuer Nüchternheit. In der Reha wolle sie wieder ihre Sucht bekämpfen (es wäre der fünfte Aufenthalt). Laut Radar Online hatte sie ein Auge auf die „Betty Ford“-Klinik bei Palm Springs geworfen. Die Kosten liegen bei 26.000 Dollar für 30 Tage. Dort nüchterten einst Anna Nicole Smith oder Robert Downey Jr. aus.
PR-Stunts. Doch einige Insider nehmen ihr Vorgaukeln einer geläuterten „Lindsay 2.0“ nicht ab: Fotos der Bilder mit der Alk-Fußfessel wollte sie dreist um 10.000 Dollar verhökern. „Und sie hat immer noch nicht begriffen, dass sie die Drogen töten könnten“, so eine Freundin. Viele denken eher an eine kalkulierte Charmeoffensive für Richter Elden Fox, der am 22. Oktober entscheidet, ob sie wegen ihrer vermasselten Drogentests (Koks, Amphetamine) wieder ins Gefängnis muss.
Doch sie hoffe vergebens auf Milde, so Rechtsexperten. Es sei egal, wie sehr sie sich jetzt bemüht, geurteilt wird über frühere Vergehen

# 29. September: First iPod

Obama enthüllt in einem Interview seine Liebe für Rap, Dylan und gestreifte Socken.
Washington. Neben dem Ringen um die Wiederbelebung der Wirtschaft, der Schaffung neuer Jobs oder dem Frieden in Nahost entspannt sich US-Präsident Barack Obama (49) mit cooler Rap-Musik, gestand er jetzt der Liberalen-Postille Rolling Stone. 2.000 Songs sind am „First iPod“ gespeichert, darunter Beyonce-Gatte Jay-Z, Rapper Nas und Lil Wayne (wegen Waffenbesitz in Haft). Doch das Schwergewicht der Sammlung liege auf jugendlichen Erinnerungen: „Da gibt es jede Menge Stevie Wonder, Bob Dylan, die Stones, Miles Davis“, so Obama. Er schätze auch klassische Musik, doch sei kein großer Opern-Fan. Am Laufenden mit den jüngsten Hits halte ihn sein persönlicher Assistent, Ex-Basketballer Reggie Love (29): „Dank Reggie kenne ich mich beim Rap jetzt viel besser aus“.
Dylan, cool. Obama erzählt auch über die „kühle Begegnung“ mit Legende Bob Dylan: Er sang im White House The Times, They Are Changing, schüttelte Obamas Hand, grinste, und trat ab. Obama war nicht beleidigt: „So will man Dylan, skeptisch gegenüber der ganzen Operation hier“.
Obama, der am Magazin-Cover lässig mit den Händen in den Hosentaschen posiert, scherzte weiter, dass er statt den immergleichen schwarzen lieber gestreifte Socken tragen würde.

# 29. September: Al Kaidas Überfallskommandos

Terror-Panik in Europa: Eines der größten Komplotte seit dem 11. September 2001 sei aufgedeckt worden, so US-Geheimdienste. Im Visier stehen möglicherweise Hotels in London, Städte in Deutschland oder Sehenswürdigkeiten in Paris. Osama bin Ladens Terrorbande al-Qaida hätte mit europäischen Pässen ausgestattete Pakistani und Algerier in Camps in Waziristan (Pakistan) trainiert: Sie sollen als Überfallskommandos an Orten mit hoher Dichte an Passanten das Feuer aus Maschinenpistolen eröffnen, Bomben zünden und Geiseln nehmen –Blutbäder an schwer zu schützenden, „weichen Zielen“ anrichten, so CNN-Terrorexperte Peter Bergen. Die britische Regierung wollte beruhigen: Die Verschwörung ist zwar noch nicht gestoppt, doch eine unmittelbar bevorstehende Exekution werde „nicht erwartet“.
Vorbild wäre der Terror-Horror in Bombay im November 2008: Kommandos der Pakistan-Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba massakrierten bei zehn koordinierten Attacken 173 Menschen, stürzten Indiens Millionenmetropole tagelang ins blutige Chaos.
Die detaillierten Infos über das Terror-Komplott stammten angeblich von einem deutschen al-Qaida-Terroristen, der in der afghanischen „Bagram Air Base“ bei Kabul vom CIA ausgequetscht wird. Der Mann sei im Sommer am Weg nach Deutschland aufgegriffen worden, so ABC-TV. Er plauderte: Die Angreifer seien fertig ausgebildet, teils in Position gebracht. Bin Laden persönlich hätte den Todes-Plan abgesegnet. „Das ist der schlimmste Terrorplan seit Jahren“, so ein US-Agent zum „Wall Street Journal“.
Die US-Streitkräfte intensivierten wegen der Bedrohung die Luftschläge mit ferngesteuerten Drohnen: 20 Attacken gab es allein im September, getötet wurde al-Qaidas Pakistan-Chef Abdallah Umar al-Quraishi. Die Amerikaner ließen durchblicken, dass das Terror-Komplott dadurch zumindest zerrüttet worden sei.
Während die deutsche Regierung abwiegelte, bleibt London bei der höchsten Alarmstufe. Panik herrscht gar in Frankreich: Der 324 Meter Pariser Eiffelturm wurde Dienstag zum zweiten Mal evakuiert.

# 30. September: Terrorpanik: Mumbai in Europa?

Neue, alarmierende Enthüllungen im Al-Kaida-Terrorplan gegen Ziele in Europa.
Islamabad. Verantwortlich für die Planung der „größten, koordinierten Attacke seit dem 11. September“, so US-Offizielle, wären acht Deutsche und zwei Briten gewesen. Das behauptet der pakistansche Geheimdienst. Einer der Briten sei bei einem Luftschlag mit ferngesteuerten CIA-Drohnen getötet worden.
Abgehört. Der Rest der Bande sei in den Bergen Waziristans auf der Flucht. Bei dem Al-Kaida-Großangriff hätten Todeskommandos Menschenmassen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und eventuell auch Österreich mit Maschinengewehrfeuer und Bomben ins Visier nehmen sollten. Die Verschwörer wurden von deutschen, britischen und pakistanischen Agenten abgehört, als sie Komplizen in Europa kontaktierten. Alarmierend: In den Extremistenkanälen freuen sich die Terrorkämpfer auf „etwas Großes im Westen“, so Newsweek.

# 30. September: Erde II

Aufregung und Euphorie nach dem Aufspüren einer „zweiten Erde“, einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems mit Bedingungen, die das Entstehen von Leben „wahrscheinlich machen“, so Steve Vogt, Leiter des Entdecker-Teams der „University of California“. Der Planet „Gliese 581g“ umrundet in nur 36,6 Tagen den gleichnamigen Sonnenstern 20 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt. Er liege in der „habitablen Zone“, wo moderaterer Temperaturen und Strahlung die Formation von Leben zulassen. Fünf weitere Planeten waren zuvor in dem System entdfeckt worden. Dazu hält der Trabant Atmosphäre, Wasservorkommen werden vermutet.
Doch trotz aller Vergleiche mit unserer Welt wäre das Leben dort, für Menschen zumindest, wenig gemütlich – nicht nur wegen dem wenig mehr als ein Monat kurzem „Jahr“ durch die rasante Umlaufbahn. Der Planet ist 1,2 bis 1,4 Mal so groß wie die Erde, mit der 3,1- bis 4,3-fachen Masse. Die Anziehungskraft ist daher weit größer. Dazu rotiert der Allkörper nicht um seine eigene Achse: Auf einer Hälfte ist es immer Tag, auf der anderen stets Nacht. Und die Temperaturen in der „Dämmerzone“ dazwischen wurden auf fröstelnde minus 12 bis minus 21 Grad berechnet. Die Werte in der vom Stern beschienenen Seite und der abgewandten liegen jedoch im „Extrembereich“, so die Forscher, denen die Sensationsentdeckung nach elf Jahren Arbeit mit einem Teleskop am Hawaii-Berg Mauna Kea gelang. Für Homo Sapiens sichtlich ungemütlich, doch sonstiges Leben durchaus geeignet: Hier auf der Erde, so Forscher, sind Bakterien selbst bei minus 148 Grad am Ozeangrund noch nachweisbar. Der Fund gibt den Planetensuchern extremen Auftrieb: Dass der Planet „so rasch und so nahe“ an unserer Sonnensystem gefunden worden wäre, so Vogt, lasse auf viele weitere „Erden“ schließen. 422 „Expo-Planeten“ (Trabanten außerhalb unsers Sonnensystems) wurden seit 1995 entdeckt, zuletzt mit einem Teleskop in Chile ein System aus sieben Planten, die um einen Stern sehr ähnlich unserer Sonne kreisen. Für eine Besiedlung wäre die Distanz zu „Gliese 589g unüberbrückbar: Die Reisestrecke beträgt 189,2 Milliarden Kilometer, mit heute verfügbarer Antriebstechnologie wäre ein Menschen-Raumschiff 100.000 Jahre unterwegs.

# 30. September: Eva im Aufwind

Der Stern der Eva Longoria-Parker (35) strahlt ungebrochen: In den USA wie auch beim ORF rollten die nächsten Staffeln der Hitserie Verzweifelte Hausfrauen vom Stapel. Sie fesselt weiter als seichte, eitle, materialistische, doch ihren Freundinnen gegenüber mitfühlende Suburb-Sirene. 235 Folgen wurden seit 2004 gedreht, mit einem globalen Publikum von 120 Millionen ist es die erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten.
Turteln in Paris. Doch zuletzt genoss sie das Heimatland ihres Gatten, den französischen NBA-Basketballstar Tony Parker (28): In Paris tanzte sie mit ihm ausgelassen in einer Disco, begeisterte in einem Spitzenkleid als Stilikone die skeptische Fachpresse, sammelte bei einer Benefizgala für ihre Charity-Organisation Eva´s Heros. Die Stadt der Liebe inspirierte: Bei eine Bummel küssten sie sich ungeniert.
Was für eine Karriere auch: Bekannt wurde sie in der Teenie-Serie Beverly Hills 90210, dann folgte neben der TV- auch die Kino-Laufbahn (The Sentinel). Sie casht als Model, rangierte auf Platz 14 der FHM-Charts Sexiest Women.
Kinder-Träume. Zuletzt stand sie auch noch vor dem Sprung an den New Yorker Broadway, wo sie Popstar Mariah Carey portraitieren soll. Die Allrounderin eröffnete sogar ein Restaurant in L.A., Besco, spanisch für Kuss. Was jetzt noch fehlt zum totalen Glück sind wohl Kinder: „Eine große Familie gehörte immer zu unseren Träumen“, sagte sie: Doch sie sei in „keiner Eile“. Doch ob sie so viel Zeit noch hat?

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